UI-Design: Höhere Conversion, bessere Bedienbarkeit
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Eine gutes UI hat sowohl Vorteile auf der Business- als auch auf der User-Seite. Auf Business-Seite sorgt es im Idealfall für höhere Konversionsraten, User auf der anderen Seite können es leichter bedienen.
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Eine gutes UI hat sowohl Vorteile auf der Business- als auch auf der User-Seite. Auf Business-Seite sorgt es im Idealfall für höhere Konversionsraten, User auf der anderen Seite können es leichter bedienen.

 Der UI-Designer Jakub Linowski  hat auf seiner Website GoodUI.org eine Liste praktikabler Ideen zusammengestellt, wie man das UI einer Website verbessern kann.

 Inzwischen sind es schon 30 Tipps und Linowski fügt regelmäßig neue hinzu. Besonders hilfreich: Jede vorgestellte Idee ist mit einer Notiz versehen, ob deren Umsetzung sich auf Conversion, Bedienung oder beides auswirken sollte. Außerdem kommt jeder Tipp mit einer Grafik, wie man es richtig oder falsch macht. Wir wollen einige Tipps vorstellen:

Idee 1

One Column Layout vs. Multicolumns

Ein One Cloumn Layout verleiht mehr Kontrolle über die „Erzählung“ der eigenen Website. Außerdem kann man auf diese Art die User auf eine vorhersehbare Art durch den Content führen – von oben nach unten. Multicolumns bergen hingegen die Gefahr, dass User vom Kerninhalt der Seite abgelenkt werden. Linowski rät, User mit einer roten Linie von oben nach unten durch die Website zu führen und am Ende einen prominenten Call to Action zu setzen. Dieser Tipp verspricht sowohl eine bessere Bedienbarkeit für User als auch eine Erhöhung der Conversion.

 Screenshot: GoodUI.org

Idee 9

Eine Zielgruppe ansprechen

Wer ist meine Zielgruppe? – Jeder oder biete ich womöglich ein Produkt oder einen Service an, der sich an ein bestimmtes Publikum richtet? Ist letzteres der Fall, könnte man es in Erwägung ziehen, dies auch deutlich zu machen. Linowski weist nicht auf die Vorteile dieser Idee hin, ohne auch mögliche Nachteile zu nennen: Vorteile können sein, dass man eine engere Verbindung zu seiner Zielgruppe schafft und einen Eindruck von Exklusivität erzeugt. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass man durch die Definition seines Publikums potenzielle Kunden abschreckt, die sich nicht angesprochen fühlen. Unterm Strich aber erzeuge Transparenz Vertrauen.

 

Idee 16

Fokussieren statt Links schleudern

Wer möglichst viele Kundenbedürfnisse ansprechen will, tendiert dazu, jede Menge Links in alle Richtungen zu platzieren. Will man aber der „Erzählung“ seiner Website treu bleiben, ist das nicht ratsam. Denn jeder Link, der vor einem konkreten Call to Action platziert wird, bedeutet die Gefahr, den User vom eigentlichen Ziel abzulenken.

 

Idee 24

Benefits statt Features verkaufen

Einfache Marketing-Regel: Kunden interessieren sich mehr für Vorteile als für Features. Das liegt daran, dass Vorteile einen definierten Mehrwert auszeichnen.

Screenshot: GoodUI.org

Diese und weitere hilfreiche Ideen könnt ihr ausführlich und mit Beispielgrafiken hier nachlesen.

 

Aufmacherbild: 3D Sigs Word Design von Shutterstock / Urheberrecht: Zyxx

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