Was im Web falsch läuft, und wie man es richtig macht - Session von der BASTA! Spring 2016

Video: Internet Explorer ist tot, lang lebe das Web!
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Zeit zum Frühjahrsputz im Web, neue Besen kehren gut, und zu diesen gehört nun auch der neue Microsoft-Browser Edge. Anfang Januar 2016 hat Microsoft verkündigt, das IE-Versionen älter als 11 keinerlei Unterstützung mehr bekommen. Damit ist die letzte Bastion der Webtechnologieverweigerer gefallen. Christian Heilmann, Programm Manager im Edge Team von Microsoft, erklärt in dieser BASTA!-Keynote, was das für das Web und die Entwickler bedeutet und welche Technologien jetzt zur Verfügung stehen, diese Freiheit auf allen Plattformen voll auszuschöpfen.

Sein Motto „Zeit zum Frühjahrsputz im Web, neue Besen kehren gut.“ nimmt Chris Heilmann in dieser Keynote wörtlich und fegt mit Elan und schonungslosem Wohlwollen über die Webseite der BASTA! Eigentlich hatte er den Plan, über Edge und dessen JavaScript-Engine Chakra zu sprechen. Diesen verwarf er allerdings, nachdem er gesehen hat, dass wir im Windows Developer schon ausführlich darüber berichtet haben – an dieser Stelle vielen Dank für die Blumen. Stattdessen sprach er darüber, was derzeit im Web falsch läuft und wie man es richtig machen sollte.

„Im Web geht es darum, auf der Höhe der Zeit zu programmieren“

Zur Demonstration nimmt er kritisch die Webseite der BASTA! auseinander und zeigt am Beispiel des Gastgebers, was man besser machen könnte, und woran zu denken ist. Und schon diese einfach Seite gibt ihm Gelegenheit, auf zahlreiche Probleme und Fallstricke hinzuweisen. Das beginnt beim falschen Bildformat und endet bei der Aufforderung an die Entwickler, sich zu überlegen auf welchen Geräten ihre Seiten aufgerufen werden. Denn wer heute im Web entwickelt, muss damit rechnen, dass er nicht nur zahlreiche Browser zur Verfügung hat, sondern auch zahlreiche Formfaktoren. Und eine Webseiten soll nicht überall gleich aussehen, sondern für die Nutzer überall so funktionieren, dass sie eine optimal an die Umstände angepasste Seite sehen.

Dem erklärten „Webmöger“ Chris Heilmann ist wichtig, dass es im Web nicht darum geht, Grabenkämpfe zu führen, sondern auf der Höhe der Zeit zu programmieren. Das bedeutet heute, dass mit Chrome, Edge, Safari, Opera und Firefox eine Reihe von „Evergreen Browsern“ zur Verfügung stehen, die nicht stehen bleiben, sondern sich entlang der Standards weiterentwickeln. Hinzu kommen täglich neue Geräte und Formfaktoren, die man als Web-Entwickler optimal erreichen kann – wenn man denn will.

Und so ist die Keynote nicht die Einladung zur Schadenfreude, sondern die, sich an die eigene Nase zu fassen, und nicht zu schauen, wie es nach dem Winter in Nachbars Garten aussieht. Frühjahrsputz auf der eigenen Seite ist angesagt. Das heißt, die aufblühenden Möglichkeiten der immergrünen Browser zu nutzten und Webseiten zu schreiben, die ihrer Zeit nicht voraus sind, sondern genau das machen, was sie heute machen können und müssen, um dem Nutzer die beste Experience zu bieten.

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Aufmacherbild: Notebook with Globe von Shutterstock / Urheberrecht: NPFire

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