Was entwickelst DU für Google Glass?
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Intelligente, tragbare Devices – und mit „tragbar“ meine ich nicht etwa, das man sie in der Hand halten oder unter den Arm klemmen kann – sind auf dem Vormarsch und mausern sich zu Trendobjekten.

Intelligente, tragbare Devices – und mit „tragbar“ meine ich nicht etwa, das man sie in der Hand halten oder unter den Arm klemmen kann – sind auf dem Vormarsch und mausern sich zu Trendobjekten. Mit der Smartwatch unauffällig die E-Mails checken oder, und damit kommen wir auch schon direkt zum eigentlichen Thema, mit Google Glass Fotos schießen, ohne erst in der Jacken- oder Handtasche nach dem Smartphone oder der Digicam fischen zu müssen, denn das Device sitzt ja schon allzeit bereit auf der Nase. Auch die Navigation könnte in Zukunft dadurch vereinfacht werden – doch vorsicht! Wer jetzt schon davon träumt, mit Google Glass den nächsten Roadtrip zu bestreiten: die Glass Explorerin Cecillia Abadie (Explorerin bedeutet Beta-Testerin) wurde für das Tragen der Brille während der Autofahrt kürzlich vor Gericht gestellt. Nun ja, als neue Technologie befindet sich die High-Tech-Brille offenbar noch in so einigen Grauzonen.

Was aber bedeuten diese neuen Technologien eigentlich für Entwickler? Welche Möglichkeiten aber auch Herausforderungen gehen damit einher? Erste Beispiele zeigen: Alles ist möglich! Der Kosmetikhersteller L’Oreal nutzt die Technologie zum Beispiel zu Ausbildungszwecken. Über Matrix Class for Glass ist noch nicht übermäßig viel bekannt, aber wie es aussieht, sollen Hairstylisten in der Ausbildung über Google Glass mit den Augen eines professionellen Stylisten nachvollziehen können, wie dieser seine Arbeit verrichtet. In Zukunft soll man eine Tastatur an seine Glass anschließen können und dann mit der Brille arbeiten können wie mit dem PC oder Laptop. Familien könnten bald den Spielenachmittag an einem leeren Tisch verbringen, denn Spielbrett und Figuren werden einfach über die Glass eingeblendet (wobei diese Vorstellung doch irgendwie gruselig ist).  Atheer Labs gehen mit eigener Smart Glass an den Start und haben auch mal ein wenig herumgesponnen und dazu ein Video veröffentlicht. Wie gesagt: Manches davon erscheint extrem cool, anderes eher…. naja, bildet euch selbst eine Meinung dazu.

Wie auch immer, Google Glass wird kommen und könnte einiges verändern. Im Moment befindet es sich noch in der Beta-Testing-Phase, was Entwicklern nun die Chance gibt, sich damit auseinanderzusetzen und Ideen voranzutreiben, bevor die Massenadaption beginnt.

Sencha haben die Gelegenheit übrigens bereits genutzt und resümieren: Apps für Glass zu entwickeln dürfte jedem Entwickler, der sich in der hybriden App-Welt auskennt, leicht fallen. Grund: Die einzigen Unterschiede sind die kleinere Bildschirmauflösung und einige neue UI-Bedingungen. Wie man eine Glass-App relativ einfach mit Sencha Touch bauen kann, zeigt ein kleines Tutorial, das auf dem Sencha-Blog veröffentlicht wurde. Hier findet ihr auch ein Demo-Video. Webentwickler können auf den Zug der tragbaren Devices also denkbar einfach aufspringen – wohl wissend, dass sie hier noch weit mehr Möglichkeiten erwarten als im Responsive Web Design .

Aufmacherbild: Funny nerd glasses isolated on white von Shutterstock / Urheberrecht:Elnur

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