WebKit-optimierte Pages auf IE10 portieren
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Microsoft bemüht sich nach dem Launch von Windows 8 und Internet Explorer 10 um die Gunst der Webentwickler. Davon ausgehend, dass die Mehrheit derselben ihre Websites auf WebKit-Browser (für iOS und

Microsoft bemüht sich nach dem Launch von Windows 8 und Internet Explorer 10 um die Gunst der Webentwickler. Davon ausgehend, dass die Mehrheit derselben ihre Websites auf WebKit-Browser (für iOS und Android) optimiert hat, wurde im Windows Blog jetzt ein Beitrag veröffentlicht, anhand dessen Ihr lernt, WebKit-Styles und Co. auf den IE10 umzumünzen.

In dem Tutorial geht es unter anderem um die automatische Erkennung des Browsers, die Fernsteuerung des IE10-Kompatibilitätsmodus, die Anpassung des CSS und des DOM-API, Touch- und Zeiger-Events und andere, nicht-standardkonforme Verhaltensweisen.

Unter dem kurzen Tutorial sammelt Microsoft weitere Ideen von Webentwicklern, um möglichst viele Android- oder iPhone-kompatible Websites auch mit Windows-(Phone)-8-Geräten sauber darstellen zu können.

Letztendlich sind Bemühungen wie diese notwendig, da Microsoft einem doppelten Risiko ausgesetzt ist: Der Erfolg der neuen Betriebssysteme hängt mit der User Experience zusammen. Und ein Browser, der sämtliche Internetseiten fehlerhaft rendert, ist da nicht dienlich. So etwas kann sich selbst bei technisch unbedarften Usern herumsprechen, die Geräte werden nicht mehr gut verkauft und Entwicklern wird mehr und mehr der Grund genommen, warum man sich überhaupt den Mehraufwand machen sollte, was das Problem weiter verschärft.

Prinzipiell müsste Microsoft mit mehr Standard-Konformität aufwarten. Etliche CSS-Eigenschaften werden bereits ohne Präfixes unterstützt. Kommentarthreads wie dieser sind ein Ansatz. Jedenfalls sollte der Softwareriese langfristig seine Position im Markt der Webstandard-Entscheider erkennen.

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