Websites userfreundlich gestalten – mit diesen 10 Tipps
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Ein hübsches Layout macht noch keine gute Website aus. Dafür braucht es weitaus mehr, weiß Richa Jain. An Hand ihrer Checkliste mit 10 Fragen können Webdesigner ihre Projekte  überprüfen. Der zentrale Aspekt fast all ihrer Überlegungen ist dabei, ob eine Website gut auf den User ausgerichtet ist. Denn wenn es daran mangelt, kann eine Seite noch so gut aussehen, sie wird ihr Ziel nicht erreichen.

Ungeduldige Nutzer

Es ist heutzutage nicht einfach, Internetnutzer zufrieden zu stellen. So berichtet KISSmetrics über eine Studie von Akamai und Gomez.com, laut der Nutzer nur drei Sekunden darauf warten, dass eine Website lädt. Danach surfen sie weiter. Das ist nicht viel Zeit – auch deshalb nicht, weil schlechte Erfahrungen weiter erzählt werden. Wer beim Webdesign also vergisst, die Ladezeiten seiner Website zu testen, verliert unter Umständen viele User.

Aber wie testet man die Ladezeiten und vor allem die Browser-Kompatibilität richtig? Dass eine Website in einem Browser funktioniert, heißt ja noch lange nicht, dass sie auch in einem anderen richtig dargestellt wird – und dann sind da auch noch die ganzen Smartphones und Tablets am Markt. Jain empfiehlt, an dieser Stelle auf Tools zurückzugreifen. Mit Anbietern wie Responsive Test lassen sich zwar nicht alle, aber doch viele Probleme im Voraus erkennen.

Worum geht es eigentlich?

Mindestens genau so wichtig ist es allerdings, sich immer wieder auf das Ziel einer Website zu besinnen. Eine rein informative Seite muss anders aufgebaut werden, als beispielsweise eine Verkaufsseite. Nur dann wird die gewünschte Botschaft richtig und schnell genug transportiert. Ein User verbleibt im Schnitt nämlich nur fünf Sekunden (inklusive Ladezeit) auf einer Website – nur wer in dieser Zeit findet, was er sucht, bleibt länger. Die Bedienung einer Website muss ebenfalls diesem Umstand angepasst sein und den User intuitiv und schnell ans Ziel bringen.

Meinungen einholen

Ob das Ziel klar erkennbar ist und der User schnell genug findet, was er sucht, ist allerdings schwer herauszufinden. Der Designer selbst hat zu diesem Zeitpunkt schon so viel Zeit mit seinem Projekt verbracht, dass er unter Umständen eine gewisse Betriebsblindheit entwickelt hat. Hier bietet es sich an, Unbeteiligte um Hilfe zu bitten. Versteht jemand ohne Vorkenntnisse sofort, was das Ziel einer Website ist und sieht er, wo die relevanten Inhalte zu finden sind? Wenn dem so ist, ist der Grundstein für eine gute Seite gelegt.

Der Teufel steckt im Detail

Selbst bei den absoluten Basics passieren allerdings Fehler. Jain weist zu Recht darauf hin, dass es sinnvoll ist, gerade Dinge wie Kontaktformulare zwei- oder dreifach zu kontrollieren – was bringt die beste Website, wenn der potentielle Kunde den Anbieter nicht erreicht? Auch die Social-Media-Buttons und URLs sollten gecheckt werden. Was sagt die SEO-Checkliste? Und dann, wenn das alles getan ist … dann gibt es sicherlich immer noch etwas zu verbessern. Aber wenn all die genannten Punkte stimmen, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Aufmacherbild: Designer Working on the Laptop via Shutterstock.com / Urheberrecht: Rawpixel

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