Wichtige Schritte zur Vorbereitung auf Drupal 8
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Der Countdown für Drupal 8 läuft. Die API-Entwicklung gilt offiziell als abgeschlossen, auch wenn noch ein wenig daran optimiert wird. Nun hat der Drupal-Service-Anbieter Acquia eine kleine Leitlinie

Der Countdown für Drupal 8 läuft. Die API-Entwicklung gilt offiziell als abgeschlossen, auch wenn noch ein wenig daran optimiert wird. Nun hat der Drupal-Service-Anbieter Acquia eine kleine Leitlinie veröffentlicht, wie man sich als Admin oder Entwickler auf die Migration zu Drupal 8 vorbereiten kann. Neben diversen Informationsquellen werden dort konkrete Punkte genannt, die Entwickler vor der Migration abarbeiten können.

Migrationen aus alten Drupal-Setups sollen mitsamt ihrem Content in all dessen Daseinsformen sicher möglich werden. Allerdings muss dafür migrate_d2d noch auf Drupal 8 portiert werden. Auch müssen noch einige Testläufe mit dem Migrate-Modul durchgeführt werden, bevor es am Ende des Jahres wie geplant an den Start gehen kann.

Entwickler sollten eine Testumgebung aufsetzen und mit einem eingeschalteten Debugger diverse Requests starten, um die Änderungen in der Page-Erstellung live nachzuvollziehen. Und sobald der erste Release Candidate verfügbar ist, könnte man anhand einer fiktionalen Kampagnenseite die ganzen Arbeitsabläufe durchspielen und den Weg zu einer möglichen Migration realer Bestandsprojekte ebnen.

Außerdem hat der Leiter der Acquia-Abteilung für Forschung und Entwicklung Moshe Weitzman eine Checkliste dazu erstellt, welche Elemente auf Dopplungen, Overrides und Hacks abgeklopft werden sollten, bevor man migriert:

  • Views
  • Content types and fields
  • Panels
  • Feeds
  • Vocabularies and terms
  • Blocks
  • Rules
  • Organic groups
  • Themes
  • Features

Ein weiterer Brocken Arbeit kommt mit den Modulen hinzu. Diejenigen, die man gar nicht mehr braucht, muss man deinstallieren, da eine simple Inaktivierung nicht mehr möglich sein wird. Bei den übrigen steht eine Portierung an, oder der Austausch gegen eine bedeutungsgleiche Alternative. Im zweiten Fall kann man den Modul-Content mit dem Migrate-Modul übernehmen. Eine weitere Option sind SaaS-Lösungen, also das vollständige Outsourcing eines bestimmten Problems.

Da noch kein Code Freeze für Drupal 8 eingeläutet wurde, ist noch kein finaler Vergleich zwischen Drupal 7 und Drupal 8 möglich. Doch generell zeichnet sich ab, dass der Aufwand für Entwickler und für Admins erheblich wird, wenn es an die künftigen Migrationen geht. Daher ist es ratsam, jetzt schon Testläufe wie oben beschrieben zu starten, bei Planet Drupal und beim Drupal Watchdog am Ball zu bleiben und idealerweise im Online-Austauschportal Contrib Experience teilzunehmen. So behält man im Markt der Drupal-Dienstleister sicherlich die Nase vorn, und fällt nicht hintenüber, wie manche befürchten.

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