Wikipedia halbiert Traffic dank Module Storage
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Wikimedia, die Stiftung hinter der Web-Enzyklopädie, hat mit dem Ausrollen des neuen, localStorage-basierten Module Storage begonnen. Nachdem man Anfang November damit anfing, erste Tests mit der neuen

Wikimedia, die Stiftung hinter der Web-Enzyklopädie, hat mit dem Ausrollen des neuen, localStorage-basierten Module Storage begonnen. Nachdem man Anfang November damit anfing, erste Tests mit der neuen Technologie zu betreiben (sh. Bugzilla-Ticket 56397), wird das Feature nun peu à peu auf die Live-Systeme ausgerollt, wie aus dem Beitrag des Wikimedia-Entwicklers Ori Livneh in der Mailing Liste hervorgeht.

Der Module Storage erlaubt es dem Wikimedia-Subsystem ResourceLoader, in den localStorage der Browser zu schreiben, um dort JavaScript- und CSS-Dateien für die spätere Verwendung vorzuhalten. Damit übernimmt der Frontend Code von MediaWiki einen Teil der Kontrolle über das clientseitige Caching. Dies bedeutet zwar entwicklerseitig Mehraufwand, wie Livneh einräumt, hat aber Traffic-Einsparungen und reduzierte Antwortzeiten zur Folge. Für 90 Prozent der Seitenaufrufe bedeutet das eine um 156 Millisekunden reduzierte Latenz (siehe Wiki). Livnehs Kollege Roan Kattouw veröffentlichte die erste Messung zum Traffic, der sich mehr als halbiert hat:

Storage wird von den meisten Browsern unterstützt. Und selbst wenn er von einem Browser nicht unterstützt wird, so soll die neue Implementierung keine Nachteile für User mit alten Browsern beinhalten.

Aufmacherbild: road, highway von Shutterstock / Urheberrecht: Kichigin

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