WordPress 4.0 mit neuen Features veröffentlicht
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Nach langem Warten ist es soweit: WordPress 4.0 „Benny“ – benannt nach Jazz-Klarinettist Benny Goodman – wurde veröffentlicht. Ursprünglich sollte das Update bereits am 3. September kommen; durch aufgetretene Probleme mit dem Release konnte der für Dienstag anvisierte Code-Freeze allerdings nicht eingehalten werden.

Stattdessen gab es einen Tag später als geplant endlich Zugriff auf die neue Version. Wie von vielen in der Community bemängelt, gibt es keine bahnbrechenden Veränderungen, stattdessen sind es vor allem Facelifts, die die WordPress-Entwickler WordPress 4.0 verpasst haben.

Die neuen WordPress 4.0-Features im Überblick

Es sind vor allem Kleinigkeiten, die in WordPress 4.0 für mehr Usability sorgen sollen. So wurde die Darstellung der Medienbibliothek verbessert. Statt in einer unübersichtlichen Liste werden alle Uploads nun in einer Grid-Ansicht dargestellt.

Zudem können mehrere Bilder gleichzeitig ausgewählt werden, indem bei den einzelnen Bildern die Checkbox aktiviert wird. Auch die Anhang-Details wurden überarbeitet. Sie werden nun mit einem Modal-Fenster geöffnet, anstatt in einer separaten Seite.

Abb. 1: WordPress 4.0 Grid-Darstellung Medienbibliothek

Abb. 1: WordPress 4.0 Grid-Darstellung Medienbibliothek

Screenshot: Release-Meldung WordPress 4.0

Aber nicht nur die Medienbibliothek erhält ein Facelift, sondern auch die Plug-in-Installationsseite. Die einzelnen Plug-ins werden nun in Plug-in-Karten dargestellt. Auch das Design der Plug-in-Modal-Fenster wurde überarbeitet.

Ebenso wird der Visual-Editor verbessert. Mit der neuen WordPress-Version wird der Editor automatisch während des Schreibens erweitert, was besonders beim Erstellen von längeren Posts nützlich ist. Zudem ist die Toolbar fixiert und bleibt somit auch während des Scrollens sichtbar.

Auch das Einbetten von Videos oder Tweets wurde verbessert. So gibt es nun die Möglichkeit, URLs direkt im Visual Editor einzubetten und sich eine direkte Vorschau der eingebetteten Medien anzeigen zu lassen.

Bei der Installation von WordPress 4.0 erscheint eine neue Sprach-Auswahl. Damit entfällt der zuvor bei der Installation nötige Umweg auf die lokalen WordPress-Sub-Domains, wenn man WordPress in einer anderen Sprache installieren will. Die Option, die Sprach-Einstellungen nachträglich zu ändern, findet sich jetzt im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Allgemein“.

Zu den Verbesserungen in der neuen WordPress-Version zählen auch Änderungen am Theme-Customizer, zum Beispiel, dass Widgets in einem Unterfeld im Customizer geladen werden.

WordPress 4.0 steht zum Download bereit

WordPress 4.0 mag zwar keine bahnbrechenden neuen Funktionen mit sich bringen, trotzdem lohnt sich das Upgrade auf die neue Version. Sie steht auf der Entwickler-Seite Download WordPress“ class=“elf-external elf-icon“ rel=“nofollow“>zum Download oder Update im eigenen WordPress-Dashboard bereit.

Aufmacherbild: catwalker / Shutterstock.com

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