Site Icon ist eines der neuen Features in WordPress 4.3

WordPress 4.3 bringt Änderungen am Sections- und Panel-API
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Noch dauert es zwar gut drei Wochen, bis die neue WordPress-Version WordPress 4.3 erscheinen soll – der Release ist für den 18. August geplant – trotzdem wird natürlich fleißig an der Implementierung neuer Features und Verbesserungen gearbeitet. Grund genug also, sich einige der Neuerungen einmal näher anzuschauen.

So zählt zum Beispiel die Einführung von Site Icons zu den neuen Features in WordPress 4.3, und auch an den Panel- und Sections-APIs wurden einige Änderungen vorgenommen. Nick Halsey hat die Veränderungen an den APIs in einem Blogpost im WordPress-Entwicklerblog vorgestellt.

Änderungen am Default-Panel und Section-UI in WordPress 4.3

WordPress 4.3 enthält neben vielen weiteren neuen Features und Verbesserungen auch Änderungen an den Panel- und Sections-APIs. Sie sollen zwar die eigentliche Nutzung nicht beeinflussen, können aber möglicherweise für Kompatibilitätsprobleme mit Custom-Panels oder –Sections, die Default-Methoden aufheben, sorgen. Gleichzeitig wurde auch die Funktionalität des APIs erweitert, um Support für dynamisch hinzugefügte JavaScript-getriebene Panels und Sections hinzuzufügen.

Zu den Neuerungen zählt zum Beispiel die Einführung einer neuen User Experience für Core-Customizer-Sections und einige Anpassungen der Panels. So sliden Sections nun von der Seite ein und enthalten einen neuen Section-Header innerhalb der Section-Container, der sowohl den Kontext für die Position eines Users in der Customizer-Hierarchie als auch die Navigation aus dem Panel heraus enthält.

Aufpassen sollte man jedoch bei Custom-Sections, die WP_Customize_Section: :render() aufheben und in dem Fall am besten das neue Section-Header-Markup manuell hinzufügen. Grundsätzlich, so erklärt Halsey, sind die Custom-Sections und -Panels aber so designt, dass sie verschiedene UI-Implementations als Default-Verhalten akzeptieren und so die vorgenommenen Änderungen in WordPress 4.3 keine Probleme mit Custom-Sections verursachen sollten.

JavaScript-Templates für Panels und Sections

Schon in WordPress 4.1 wurde einige Arbeit in die Änderung der Customizer-Controls gesteckt. In der neuen WordPress-Version werden nun auch JavaScript-Templates für Panels und Sections eingeführt. So nutzen die built-in Core-Panel- und Section-Objekte automatisch JavaScript-Templates zum Rendern aller Instanzen. Zwar wird auch das PHP-rendered-object-API auch weiterhin vollständig unterstützt, allerdings wird Entwicklern der Umstieg zu den neuen Templates für Steuerung, Section und das Panel-UI empfohlen – vor allem, weil sie das Erstellen von Objekten vereinfachen und die Performance verbessern sollen.

Dafür wurden mehrere API-Ergänzungen vorgenommen, die zum Beispiel Änderungen bei der Registrierung von Panel- und Section-Types oder dem Senden von PHP-Daten an die JavaScript-Templates beinhalten. Auch beim Erstellen des Templates, das für das Rendern der Section oder des UI-Panels sorgt, gibt es einige Neuerungen. Der oben genannte Blogpost fasst sie nochmal ausführlicher zusammen und verdeutlicht sie anhand einiger Code-Beispiele.

Site Icons in WordPress 4.3

Eines der neuen WordPress-4.3-Features, das bereits in der vor einiger Zeit erschienenen ersten Beta implementiert wurde, ist die Einführung von Site Icons. Damit können Site-Owner etwa das Favicon ihrer Seite auf Desktop und Mobile verwalten – und das Theme-unabhängig und mit einem Out-of-the-Box funktionierenden Feature.

WordPress unterstützt als Default vier verschiedene Größen, etwa für das normale Favicon sowie App-Icons für iOS und Android und ein mittelgroßes Tile für Windows. Plugin-Autoren können zudem individuelle Größen zum Site-Icon-Feature hinzufügen. Mehr Informationen dazu bietet ein Blogpost von Konstantin Obenland im WordPress-Entwicklerblog.

Aufmacherbild: electric power cable with plug and socket – unplugged von Shutterstock / Urheberrecht: Andre Helbig

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