WordPress-Backups in der Wolke
Kommentare

Matt Mullenweg hat VaultPress der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelt es sich um All-in-one-Cloud-Lösung mit einem stolzen Preis für
WordPress-Blogs, dass sich im Moment noch in einer

Matt Mullenweg hat VaultPress der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelt es sich um All-in-one-Cloud-Lösung mit einem stolzen Preis für WordPress-Blogs, dass sich im Moment noch in einer halbgeschlossenen Beta-Phase befindet.

VaultPress ist nicht nur ein Backupdienst, der automatisch alle Dateien und Inhalte der Datenbank inklusive Artikel-Revisionen und Kommentare in Echtzeit in der Cloud speichern soll. Vielmehr geht es dem Team um Matt dabei auch um die Sicherheit der einzelnen Installationen.

The VaultPress core engine will be able to protect you against zero-day security vulnerabilities by updating your blog with hot-fixes, even while you sleep.Matt Mullenweg, 2010

Über das entsprechende VaultPress-Plug-in soll man auch eigene Tabellen sichern können – der Dienst beschränkt sich also nicht nur auf die Core-Tabellen.

Immer auf dem aktuellsten Stand, stets alle Daten für den Fall der Fälle griffbereit. Klingt vielversprechend, doch leider ziehen auch dunkle Wolken am Horizont auf. Über den endgültigen Preis habe man sich zwar noch keine Gedanken gemacht, aber in der Anmeldung für eines der begehrten Beta-Tickets heißt es: I know you’re planning to charge about a month to cover all my blogs. Paul Kim, Automattics VP of user growth spricht nach Angaben von TechCrunch indes von Kosten in Höhe von 15 bis ca. 20 US-Dollar.

Ein ziemlich stolzer Preis, der gerade private Blogbetreiber abschrecken dürfte. Die wenigsten dieser Anwender dürften gewillt sein, für die Sicherung gelegentlicher Blog-Einträge so viel Geld zu bezahlen; und Updates wird es auch weiterhin geben – man riskiert im schlimmsten Fall also lediglich, dass man ein sicherheitsrelevantes Upgrade mit etwas Verzögerung einspielt.

Wird VaultPress dennoch eine Zukunft haben? Die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht. Gerade im kommerziellen Bereich wird ein so professioneller Lösungsansatz mit offenen Armen begrüßt werden. Wenn der Service hält was er verspricht, dann dürften Betreiber großer WordPress-Seiten wie das Wallstreet Journal Magazine und natürlich I can has Cheezburger? gerne dafür zahlen, sich nicht explizit um Datenbackups und Security-Fixes kümmern zu müssen.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -