WordPress-Orga mutiert zum Team-Player
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Im Zuge der Diskussionen der letzten Zeit wurden rund um WordPress einige neue Teams ins Leben gerufen, die sich jeweils auf ein spezielles Themengebiet spezialisieren sollen – Andrew Nacin hat nun

Im Zuge der Diskussionen der letzten Zeit wurden rund um WordPress einige neue Teams ins Leben gerufen, die sich jeweils auf ein spezielles Themengebiet spezialisieren sollen – Andrew Nacin hat nun eine Liste veröffentlicht, in der neben den Teams auch eine kurze Beschreibung, der Team-Leader sowie die Mitglieder enthalten sind. Allerdings sind noch Plätze zu vergeben; der ideale Zeitpunkt also, an einem der einflussreichsten Web-Open-Source-Projekte mitzuwirken.

Neun Gruppen sind es letzten Endes geworden, darunter drei alleine zum Thema Plugin Directory. Andere Punkte wie zum Beispiel das Ideas Forum, das Theme Directory oder Site content and design wurden entweder bewusst ausgelassen, da dazu entweder bereits GSoC-Projekte existieren, mit ähnlichen Projekten erst Erfahrung gesammelt werden soll – oder weil man bisher einfach noch nicht dazu gekommen sei, sich ausführlicher damit zu beschäftigen.

Doch genug der vielen Worte: welche Teams wurden denn nun ins Leben gerufen?

  • API Reference: Dieses Team soll eine umfangreiche Referenz zum API erstellen und damit einen wesentlichen Teil zum Handbuch beitragen.
  • Handbooks: Dieses Team soll sich voll und ganz auf das Erstellen verschiedener Handbücher konzentrieren, um damit Administratoren, Usern, Plug-in- und Theme-Entwicklern sowie den Supportern das Leben leichter zu gestalten.
  • bbPress as a Plugin: Hierbei geht es vor allem darum, ein vollwertiges bbPress-Plug-in für WordPress zu entwickeln.
  • UI Working Group: Wie der Name schon verrät, soll sich dieses Team um die UIs der jeweiligen Bereiche kümmern. Dabei sind sie vor allem unterstützend tätig.

Einen besonders wichtigen Part in der Gestaltung der Teams nimmt das Plugin Directory ein, da es sich hierbei um einen wesentlichen Bestandteil des Systems handelt. Folgende Teams wurden hierfür ins Leben gerufen:

  • Support and Management: Dieses Team soll sich in erster Linie darum kümmern, Tools zu entwickeln, die es Plug-in-Entwicklern ermöglichen, ihre Plug-ins leichter zu supporten und zu managen.
  • Community: Wichtigste Aufgabe dieses Teams ist das handeln der Interaktion mit der Community. So sollen zukünftig Reviews und Kommentare in das Plug-in-Verzeichnis einfliessen.
  • Core Integration: In dieser Gruppe sollen der Installer, die Upgrades, Kompatibilitäts-Reports und einiges mehr verbessert werden.

Eine Menge Arbeit gilt es, auf viele Schultern zu verteilen. Allerdings sieht man schon jetzt Verbesserungspotential – so erkannte man, dass man i18n Projects ebenso vorantreiben muss wie die Statistiken innerhalb des Plug-in-Verzeichnisses. Bleib letzten Endes nur zu hoffen, dass man vor lauter Team-Koordination nicht vergisst, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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