Wp Redis Cache: WordPress-Seiten in neun Millisekunden
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WordPress an sich ist weiß Gott keine schnelle Blog-Engine. Wenn die Plattform das erste Mal richtig viele Besucher bekommt, kommen die Skalierungsprobleme der Datenbank hinzu. Ein schneller Cache ist

WordPress an sich ist weiß Gott keine schnelle Blog-Engine. Wenn die Plattform das erste Mal richtig viele Besucher bekommt, kommen die Skalierungsprobleme der Datenbank hinzu. Ein schneller Cache ist da die einzige Rettung. Also ist der texanische Web-Entwickler Benjamin Adams auf die Idee gekommen, WordPress mit dem In-Memory-Key-Value-Store Redis kurzzuschließen. Dank Adams‘ Wp Redis Cache erhalten Pages für zwölf Stunden einen Platz im RAM des Servers, von dem aus sie in nur neun Millisekunden abrufbereit werden. Eigenen Benchmarks zufolge ist Adams‘ Lösung damit mehr als dreißig mal so schnell wie W3 Total Cache oder Wp Super Cache.

Wer jetzt das Gefühl bekommt, dass das alles sehr vertraut klingt, der könnte sich an die Lösung von Jim Westergren erinnert fühlen. Diese setzt ebenso auf den Stack aus PHP, Redis und der passenden Client-Bibliothek predis. Und auch hier wird eine zweite, modifizierte index.php für WordPress mit Cache erstellt, auf die jedoch in Westergrens Lösung gleich vom HTTP-Server aus zugegriffen wird, statt den Umweg über einen PHP-Import zu machen wie bei Adams.

Im Großen und Ganzen nehmen sich die Lösungen allerdings nicht viel, was die Eleganz der Implementierung angeht. Dennoch sind die Caching-Qualitäten mehr als okay. Wer also ausreichend Berechtigungen auf dem Server hat [die Installation von Redis erfordert Root-Access], der sollte solche Lösungen nicht außer Acht lassen.

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