You are here: Eine Zeitreise durch die Entwicklung des Internets
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Das Internet spielt in unserem täglichen Leben eine so große Rolle, dass oft vergessen wird, dass die stetig voranschreitenden Veränderungen in Style, Design und Interaktions-Möglichkeiten nicht nur Auswirkungen auf die User haben. Gerade für Webentwickler und -Designer ist es essentiell, dass sie über ein grundsätzliches Verständnis der von ihnen angewandten Technologien verfügen, um Content zu erstellen, der für eine optimale User Experience sorgt.

Doch wie soll das erreicht werden, wenn man sich nicht mit der Vergangenheit des Internets beschäftigt – und gleichzeitig bereits an die Zukunft denkt? Kim Morrow hat darum die Zeitreise durch die Entwicklung des Internets angetreten und erklärt, welchen Einfluss Web 2.0, Web 3.0 und das Internet of Things haben.

Web 2.0, Web 3.0 und Das Internet of Things: eine Zeitreise

Technologie wird ständig weiterentwickelt. Manche Veränderungen sind kaum spürbar, andere sind dagegen so einschneidend, dass sie unseren Alltag enorm beeinflussen. Das Internet, das ursprünglich nur für militärische, wissenschaftliche und akademische Zwecke genutzt wurde, ist ein Beispiel für solch eine massive Veränderung. Doch wie hat sich das Internet eigentlich seit Anfang der 90er-Jahre entwickelt und welchen Einfluss hat das auf unsere User Experience?

Angefangen hat alles mit Web 2.0 – zumindest ist dies der Internet-Standard, den die meisten User als „Original-Web“ kennen. Mit Web 2.0 fand vor allem eine kulturelle Verschiebung in der Art und Weise wie Websites entwickelt, designt und genutzt wurden, statt. Dazu kamen Social-Media-Kanäle, Blogs oder Wikis, die Nutzern eine neue Art boten, mit Content zu interagieren, sowie neue visuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Die gibt es auch im Web 3.0, der Web-Ära, an der Web-Entwickler derzeit arbeiten. Das Design soll flach werden, minimalistisch aussehen und mit einer besonders guten Usability aufwarten. Zudem soll Web 3.0 ein „klügeres Web“ sein, oder, wie Kim Morrow sagt:

one that knows what content you want to see and how you want to see it so that it saves you time and improves your life.

Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten spielen dabei eine besonders große Rolle, genauso wie die Möglichkeit des ständigen Vernetztseins mit Smartphones, Tablets und Wearables.

Doch während man sich noch nicht einmal einig ist, ob wir bereits im Zeitalter von Web 3.0 angekommen sind, geht der Blick bereits in Richtung Zukunft und dem Internet of Things. Die Notwendigkeit einer menschlichen Steuerung der Geräte rückt in den Hintergrund – stattdessen sollen Smart-Devices mithilfe von Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) miteinander kommunizieren und so eine vollkommen neue User Experience kreieren.

Die Herausforderungen des Internet of Things

Eine optimale User Experience ist jedoch nicht die einzige Herausforderung, vor die Entwickler durch die konstante Weiterentwicklung des Internet gestellt werden. Natürlich nehmen die Technologie und die Devices mit denen das Internet angesteuert werden kann, einen großen Einfluss auf die Web-Experience der User. Doch auch Aspekte wie der Zugriff auf ein offenes und kostenloses Internet oder die Aufrechterhaltung der Netzneutralität beeinflussen die User Experience und müssen darum von Webentwicklern im Hinterkopf behalten werden.

Dieser Blick auf die Entwicklung des Internets zeigt dabei aber vor allem eins:

The only thing that seems certain is that the Internet is changing rapidly, the laws surrounding the Internet are changing even faster, and it’s all we can do to try and keep up.

Aufmacherbild: Closeup of a pin with red flag stuck in a map von Shutterstock / Urheberrecht: zimmytws

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