Webdesign leicht gemacht mit Dash
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Als PHP-Entwickler kommt es nicht nur auf Datenbank-Abfragen und ein dynamisches Backend an, sondern auch darauf, dass man ansprechende Websites gestalten kann. Wer sich selbst oder neue Rekruten auf Herz

Als PHP-Entwickler kommt es nicht nur auf Datenbank-Abfragen und ein dynamisches Backend an, sondern auch darauf, dass man ansprechende Websites gestalten kann. Wer sich selbst oder neue Rekruten auf Herz und Nieren prüfen will, oder sein Wissen auffrischen möchte, der sollte vielleicht mal einen Blick in das Lern-Projekt Dash werfen.

Die Website bietet eine Art Crashkurs in HTML, CSS und JavaScript an und geht auf eine Initiative der New Yorker Bildungs-Einrichtung General Assembly zurück, die Kurse und Programme zu den unterschiedlichsten Bereichen aus Technologie und digitaler Wirtschaft anbietet. Der Unterschied zwischen Dash und dem sonstigen Angebot von General Assembly: Dash ist komplett kostenlos. Das Einzige, was potenzielle Interessenten mitbringen müssen sind Zeit, Neugier und einen Account bei Twitter oder ihrem persönlichen Email-Provider.

Dash ist betont praxisorientiert. Anstelle der Vermittlung von theoretischem Wissen geht es hier gleich zur Sache: Angehende Webdesigner lernen die Grundlagen von HTML, indem sie die persönliche Website für eine imaginäre Freundin basteln. Das nötige Wissen wird dabei in Form von Slides vermittelt. Der eigentliche Clou ist aber, dass man den so gelernten Code auch direkt im Browser eingeben kann. Die Ergebnisse werden unmittelbar dargestellt, so dass sich erste Erfolgserlebnisse schnell einstellen, wenn man sieht, wie die Website nach und nach Gestalt annimmt.

Von Zeit zu Zeit werden bestimmte Lern-Skills freigeschaltet, z.B. „Einrichten eines E-Mail-Inputs“ oder „Einfügen von Hintergrundbildern“. Die Methode erinnert an Videospiele, wo es vor allem darum geht, den Nutzer beständig bei Laune zu halten. Für Lernende mit Dash bietet es den Vorteil, dass man ein Gefühl für seinen Fortschritt bekommt und genau sieht welche Fähigkeiten man bereits erworben hat. Spätere Lektionen widmen sich zunehmend anspruchsvolleren Themen. Wer die persönliche Website erfolgreich fertig stellt, befasst sich danach mit Themes für Web-Blogs. Später geht es darum, eine kleine Business-Seite zu designen. Und am Schluss steht die Arbeit mit CSS-Robots.

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