WebGL im Internet Explorer 11 performt super, wenn auch lückenhaft
Kommentare

Scirra ist eine Londoner Entwicklerschmiede, die mit dem Spieleframework Construct eine Grundlage für HTML5-basierte Spiele bereitstellt. Logischerweise sind die Engländer sehr daran interessiert, dass

Scirra ist eine Londoner Entwicklerschmiede, die mit dem Spieleframework Construct eine Grundlage für HTML5-basierte Spiele bereitstellt. Logischerweise sind die Engländer sehr daran interessiert, dass die so entwickelten Spiele auf möglichst vielen Plattformen laufen. Also nahm sich die Testabteilung unlängst den frisch veröffentlichten Internet Explorer 11 zur Brust, und prüfte den für ihn ganz neuen WebGL-Support auf Herz und Nieren. Und die Resultate konnten sich sehen lassen.

Insbesondere das Zeichnen großer Mengen von Sprites kann dank der neuen Schnittstelle um den Faktor 13 beschleunigt werden, verglichen mit der Zeichengeschwindigkeit der puren Canvas-2D-Schnittstelle. Der erreichte Wert lag dabei 56 Prozent über dem von Chrome 31 und 81 Prozent über dem von Firefox 27. Spiele im Retro-Look und Plattformer werden davon stark profitieren. Doch sind die ermittelten Werte auch fürs Erste das Ende der Fahnenstange. Denn die verwendeten Benchmarks verliefen teilweise noch recht fehlerhaft.

So stockte die Audio-Ausgabe in der Rain Demo, was unter anderem am fehlenden Web Audio API liegen kann. Auch Gamepads werden im Internet Explorer 11 nach wie vor nicht unterstützt, während Firefox und Chrome sich bereits prächtig mit dem Xbox-Controller verstehen (Microsoft… ernsthaft?). Aber vielleicht liefert Microsoft das ja schon bald in einem der automatischen Updates nach. Und bis dahin darf die Open-Source-Konkurrenz die Zeichengeschwindigkeit der Sprites verbessern.

Aufmacherbild: vintage grunge background von Shutterstock / Urheberrecht: wongwean

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -