10 Regeln für erfolgreiches Facebook Marketing [AllFacebook Marketing Conference 2014]
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Liken, Sharen, Posten, Abonnieren – Facebook bietet seinen Nutzern mehr als nur die Möglichkeit der reinen Kommunikation. Interaktion ist hier das große Schlagwort im Rahmen einer ausgereiften Facebook Marketing Strategie. Aber weitaus mehr noch als für Nutzer ist der interaktive Aspekt von Facebook besonders für Unternehmen interessant. Wer hier richtig und geschickt optimiert, der kann nicht nur für mehr Traffic sorgen, sondern auch seine Umsätze steigern. Ein Thema, welches  besonders auf der diesjährigen AllFacebook Marketing Conference in München im Fokus stand. 

Ein gelungener Facebook-Auftritt

Carsten Theis, Director New Product Development TNS Digital Centre, stellte in seinem Vortrag auf der AllFacebook Marketing Conference 2014 dar, wie sich ein modernes Unternehmen auf Social Media Plattformen präsentieren muss. Wer seinen „10 goldenen Regeln“ für einen erfolgreichen Facebook-Auftritt folgt, der wird bei potentiellen Kunden und Fans des eigenen Produkts noch besser ankommen.

10 Erfolgsfaktoren für Facebook Community Management

  1. Nehmen Sie Ihre Page ernst und verhalten Sie sich professionell
  2. Verbreiten Sie nicht nur, sondern interagieren Sie
  3. Behandeln Sie Ihre Page wie eine Hotline
  4. Optimieren Sie Ihre Antwortzeit und reagieren Sie schnell
  5. „Personalisieren“ Sie Ihre Page
  6. Nutzen Sie Ihren lokalen Einfluss und Ihre ortsbezogene Expertise
  7. Nutzen Sie Sonderangebote weise – sie steigern die Reichweite, stärken aber nicht die Bindung
  8. Lassen Sie Ihre Fans Teil des Marketing-Teams sein
  9. Integrieren Sie Facebook in den Marketing-Mix
  10. Bewerten Sie die Anzahl der Fans nicht über

Was bedeutet das konkret?

Nicht selten mangelt es auch heute noch zahlreichen Unternehmensseiten auf Facebook an Professionalität. Wie Carsten Theis auf der AllFacebook Marketing Conference beschrieben hat, zeichnen sich die größten Schwächen oftmals durch fehlende langfristige Planung oder selbst Banalitäten wie Rechtschreibfehlern aus. Fans oder potentielle Kunden können solche Schwächen allerdings schnell enttarnen – und bewerten die Seite dementsprechend negativ. Einem gewissen Qualitätsanspruch sollte sich daher jede Unternehmensseite auf Facebook stellen.

Beim Verfassen eines perfekten Facebook-Posts muss nicht nur auf eine korrekte Rechtschreibweise und Grammatik, sondern auch auf einen Anreiz für Interaktion geachtet werden. Denn ein Fan oder Kunde möchte nicht nur mit Informationen gefüttert werden. Sieht er sich stattdessen als kleines Rädchen im Unternehmens-Uhrwerk, so steigt die Bindung zum Produkt bzw. zur Brand automatisch.

Gute Möglichkeiten um Raum für Interaktionen zu schaffen sind beispielsweise:

  • Spiele generieren, welche nicht nur eine Brand-User-Interkation sondern auch eine User-User-Interaktion ermöglichen
  • Umfragen zu aktuellen Entwicklungen innerhalb der Produktion stellen, so dass der User das Gefühl bekommt, ein Teil des Entscheidungsprozesses zu sein
  • Aufrufe zum Posten von Fotos oder Videos, welche sich mit einer Kampagne verbinden lassen
  • Provokante Thesen aufstellen, so dass der Leser diese in Frage stellen kann
  • Rätsel entwickeln, welche sich mit Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens verknüpfen lassen

Facebook-Seiten: Die Kontaktstelle zum Unternehmen

Eine Unternehmensseite von Facebook ziehlt zudem nicht nur darauf ab, das Unternehmen von der Schokoladenseite zu präsentieren. Vielmehr besteht hier das Potential dazu, eine fast persönliche Schnittstelle zum Kunden selbst zu generieren. Carsten Theis beschreibt diesen wichtigen Punkt dementsprechend: Behandeln Sie Ihre Page wie eine Hotline! Schnelle Reaktionszeiten auf Fragen, Kommentare oder Probleme der Kunden sind daher ein Muss. Fühlt sich der Kunde hier gut aufgehoben, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er das Produkt selbst weiterempfiehlt oder interessante Beiträge mit Freunden und Kontakten online teilt – Social Signals, auf die mittlerweile keine Brand mehr verzichten kann. Daher ist dieses brisante Thema auch auf den Social Media Days der diesjährigen Webinale in Berlin zu finden. 

Lösen von Likes und Fanzahlen

Schon längst sagt die Anzahl der Fans oder Gefällt-mir-Angaben für eine Seite nichts mehr darüber aus, wie qualitativ die Social-Media-Präsentation eines Unternehmens auf Facebook zu bewerten ist. Als Erfolgskriterium lässt sich nicht die Masse der Anhänger, sondern die Qualität der User-Brand-Interaktion beschreiben. So besitzen große Marken zwar zumeist sehr viele Fans, allerdings schwächelt hier nicht selten die Stärke der Bindung zur Fan-Community. Viel wichtiger als die Anzahl der Fans und Likes ist daher die Tatsache, wie viele Fans sich tatsächlich mit der Brand identifizieren und sich somit interaktiv mit ihr auseinander setzen.

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