3 Webdesign Trends 2014
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Nachdem das Webdesign-Jahr 2013 von Flat Design und Parallax Scrolling dominiert wurde, stellt sich die Frage, wo die Webdesign-Reise 2014 hingeht. Schließlich entwickelt sich das Internet immer weiter und verändert sein Aussehen mit neuen technologischen Entwicklungen.

Während am Anfang des vergangenen Jahres viele Responsive Design und Mobile First als wichtigste Trends ausgerufen hatten, blicken wir nun müde lächelnd zurück und wissen, dass es sich hierbei nicht um Webdesign Trends im eigentlichen Sinne handelt sondern um eine zwangsläufige Notwendigkeit.

Schließlich greifen immer mehr User über mobile Endgeräte auf das Internet zu – natürlich müssen sich die Webseiten daran anpassen. Wer jetzt noch davon spricht, dass Responsive Design ein Trend für 2014 sei, hat den Trend womöglich bereits verpasst, also lasst uns drei Webdesign Trends näher ansehen, die das Potenzial haben, in den kommenden Monaten das Design neuer Webseiten zu dominieren.

Alle drei Trends können als Erweiterung und Weiterentwicklung des derzeit vorherrschenden Flat Designs angewendet werden.

Off Canvas

Geld verdienen kommt nie aus der Mode und wird für Werbetreibender im mobilen Netz immer schwieriger. Kleinere Bildschirme bieten weniger Platz für Werbung. Vor gut eineinhalb Jahren stand Facebook vor demselben Problem. Nach dem Börsengang der weltweit größten Social-Media-Plattform kritisierten Beobachter, dass Facebook nicht in der Lage sei, das große Potenzial seiner über eine Milliarde-Nutzer starken Community nutzen zu können, weil keine geeigneten Mobile-Marketing-Möglichkeiten vorhanden seien.

Facebook schaffte mit Off Canvas mehr Platz auf den kleinen Bildschirmen. Weniger häufig genutzte Inhalte verschwinden dank Off-Canvas in die nicht sichtbare Fläche des Displays und können bei Bedarf mit einem Wisch (links oder rechts) aufgerufen werden. Der gewonnene Platz im Zentrum des Bildschirms kann für den Main Content, sponsored Posts und für mehr Werbeflächen genutzt werden. 

facebook

Screenshot:Facebook-App

Split Screen

Eine weitere Möglichkeit mehr Platz auf dem Bildschirm zu schaffen, bietet der sogennante Split Screen oder auch Split Layout genannt. Wie der Name bereits sagt, wird hier der Screen in meist zwei Hälften geteilt, die sich oft unabhängig voneinander scrollen lassen. Die beiden Bereiche der Webseite stehen in der Regel in einem farblichen Kontrast zueinander.

Der so entstehende Effekt passt gut zu Webseiten, die im Flat Design konzipiert sind und bindet die Besucher interaktiv ins Geschehen ein. Hier ein Beispiel:

 split screen

Screenshot: https://www.mission-motorcycles.com/

Video Hintergründe

Große White Spaces, flache, fast Piktogrammhafte Icons und eine schlichte Typografie: Flat Design hat sich spätestens seit iOS 7 im Netz etabliert. Trotz aller Vorteile, die ruhige Hintergründe bieten, können White Spaces auf die Dauer etwas langweilig sein. Was manche Webseiten bereits im vergangenen Jahr vorgemacht haben, könnte sich in den kommenden Monaten noch stärker verbreiten: Video-Hintergründe.

Schließlich ist Bewegung der stärkste optische Reiz überhaupt und zieht deshalb die Aufmerksamkeit des Betrachters stark an. Wenn das Video nicht zu unruhig ist, eignet es sich hervorragend als Hintergrund.

HTML5 bietet uns die technischen Möglichkeiten, Filme in Seiten einfach zu integrieren.

spotify

Screenshot: https://www.spotify.com/de/video-splash/?utm_source=spotify&utm_medium=w…

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