Karriere

34.300 Studienanfänger in der Informatik
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34.300 Studierende haben sich für das Studienjahr 2014 im Fach Informatik eingeschrieben. Das meldet das Statistische Bundesamt. Damit steigt die Zahl der Informatik-Erstsemester im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent.

+2,6 Prozent nicht genug

Angesichts des Fachkräftemagels in der ITK-Branche wirken die steigenden Informatik-Einschreibungen positiv. Tatsächlich reichen 2,6 Prozent lange noch nicht aus, um die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zu decken. So kommentiert Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Es ist zwar erfreulich, dass die Zahl der Studienanfänger in der Informatik gestiegen ist. Tatsächlich studieren aber nach wie vor viel zu wenig junge Leute das Fach Informatik. Dies beobachten wir schon seit geraumer Zeit, und auch die regelmäßigen Klagen der Unternehmen weisen darauf hin, dass deutlich mehr ausgebildete Informatikfachkräfte gebraucht werden.“

+22,5 Prozent – Frauen zeigen mehr Interesse

Während die Zahl der männlichen Studierenden nur um 1,8 Prozent zulegte, wurden 5,6 Prozent mehr Frauen im Vergleich zum Vorjahr registriert. Die knapp 7.700 Frauen im ersten Hochschulsemester repräsentieren damit knapp 22,5 Prozent aller Erstsemester. „Der positive Trend zu mehr Frauen in der ehemaligen Männerdomäne IT hält damit nun schon im dritten Jahr an“, so Rohleder von BITKOM. „Trotzdem sehen wir noch viel Luft nach oben.“

Informatik in der Grundschule

Nach Ansicht der GI muss der Informatikunterricht ab der Grundschule fest im Lehrplan verankert sein, um bereits Kinder an die technischen Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt heranzuführen. „Nur wenn Kinder frühzeitig mit der Informationstechnik – möglichst auf spielerische Weise – in Berührung kommen, kann in den Jugendlichen der Wunsch reifen, eine entsprechende Ausbildung zu beginnen. Darauf müssen wir gemeinsam hinarbeiten“, sagte Liggesmeyer.

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