5 Dinge, die Dein Chef über Responsive Design wissen sollte
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Die Vorteile von Responsive Design liegen klar auf der Hand: Zum einen passt sich die Seite an die Größe des Displays des mobilen Endgeräts, den sogenannten Viewport, an.

Design, Look und Charakter der Seite bleiben weitestgehend erhalten. So muss sich der Besucher, der die Desktop-Variante kennt, auf der geschrumpften Variante nicht erst komplett neu orientieren.

Denn durch die adaptive Anpassung der Bildschirmdarstellung werden die Elemente auf der Website lediglich anders angeordnet.

Was Dein Chef wissen sollte

Responsive Design wird durch sogenannte Media Queries möglich gemacht. Mit HTML5 und den CSS Media Queries lassen sich die Werte programmieren, die die Anpassung des Webseiten Designs an alle Endgeräte ermöglichen. Smartphones und Tablets haben schließlich andere Ansprüche als Desktop-Geräte. 

In folgendem Beitrag zeigen wir Euch fünf Fakten über Responsive Design, die Euch vielleicht bekannt sein dürften – vielleicht aber nicht Eurem Chef:

Keine Angst vor Duplicate Content

In den Köpfen vieler Chefs hat sich gefährliches SEO-Halbwissen festgesetzt. So werden immer wieder Schlagwörter und Floskeln ohne fundiertes Fachwissen verwendet und gebetsmühlenhaft wiederholt. Eines dieser Schlagwörter lautet Duplicate Content: Wenn Google den gleichen Content auf zu vielen Webseiten entdeckt, wird abgestraft.

Mobile Webseiten, die den geleichen Inhalt darstellen, wie die Desktop-Variante sind aber nicht davon betroffen – die Inhalte befinden sich an einem Ort und zwar physisch nur einmal. Erzählt es Eurem Chef!

Wartezeiten

Manche Responsive-Seiten benötigen auf Smartphones oder Tablets eine längere Ladezeit. Ein langsameres Page Speed kann ein nicht nur ein User Expierence- aber auch ein SEO-Killer sein.

Alte Kunden – alte Browser?

Hand aufs Herz wie viele der potenziellen Besucher Eurer Webseite sind mit dem Internet Explorer 8 oder gar Explorer 6 im Netz unterwegs? Vor allem ältere Kunden scheuen sich davor ihre Browser-Versionen upzudaten, weil sie den Mehrwert nicht erkennen oder aus irgendeinem Grund auf ältere Browser-Versionen angewiesen sind.

Das ist keine Schande, man sollte Kunden grundsätzlich dort abholen, wo sie gerade sind. Sollten Eure Kunden aber überwiegend Browser nutzen, die die Anweisungen von Responsive Websites nicht verstehen, weil sie zu alt sind, solltet Ihr das auch Euren Chefs klarmachen!

Falsche Keywords

Keywords wie „nearby“ und „download Apps“ sind für mobile Nutzer interessanter, als für Besucher der Desktop-Version – das dürfte wohl klar sein – auch Euren Chefs.

Responsive vs. Content

Manche responsive-optimierte Webseiten zeigen bei mobilen Zugriffen nur einen Teil des vorhandenen Contents an. Damit bekommen mobile Besucher trotz Responsive Designs nur eine abgespeckte Version angezeigt. Die Inhalte einer Webseite übersteigen meist die Kapazitäten mobiler Endgeräte, sodass für eine konsequente Umsetzung auch der Content reduziert werden müsste. Nutzer bewerten Responsive Design vor allem dann besonders gut, wenn es ihnen genau die Informationen liefert, nach denen sie suchen. 

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