Google-Studie

5 Tipps für bessere Sichtbarkeit von Online-Anzeigen
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Google hat eine Studie veröffentlicht, die Auskunft über die oft schlechte Sichtbarkeit von Online-Anzeigen gibt. Die Studie gibt außerdem Aufschluss darüber, welche Faktoren die Sichtbarkeit verbessern können.

Google Studie zur Sichtbarkeit von Web Ads

Web Ads sind immer noch ein beliebtes Werbetool. Aber wie steht es überhaupt um die Sichtbarkeit der Anzeigen? Viele User nutzen einen Adblocker, der verhindert, dass die Anzeigen überhaupt ausgespielt werden. Aber auch Platzierung, Form und Größe haben Auswirkungen auf die „Viewabilty“. Google hat jetzt eine Studie mit dem Namen „5 Factors of Viewability“ veröffentlicht, bei der die Sichtbarkeit der Web Ads untersucht wird.

Weniger als die Hälfte der Online-Anzeigen sichtbar

Das Ergebnis der Studie ist ernüchternd. Insgesamt 56,1% der ausgespielten Werbeanzeigen wurden als nicht sichtbar gemessen. Die durchschnittliche Sichtbarkeit der Werbenden beträgt 50,2 Prozent. Das bedeutet, dass eine kleine Zahl an Werbenden die Mehrheit der ungesehenen Anzeigen stellt. Für die Studie wurde eine Anzeige als sichtbar gewertet, wenn 50 Prozent der Pixel für mindestens eine Sekunde auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Auch Position und Format beeinflussen Sichtbarkeit

Die Statistik gibt außerdem Aufschluss über optimale Positionierung und Format der Anzeigen. So haben Ads mit vertikalem Format die beste Sichtbarkeit, da sie auch beim Scrollen durch die Seite länger zu sehen sind. Darüber hinaus haben Anzeigen mit 160×600 px oder 120×600 px mit 53% eine verhältnismäßig hohe Sichtbarkeit gegenüber den breiteren Formaten. Die günstigste Position auf einer Homepage ist nicht etwa am oberen Rand sondern kurz über dem Fold. Diese Anzeigen konnten eine Sichtbarkeit von 60 Prozent erzielen, wohingegen die unterhalb des Folds positionierten nur auf 40 Prozent kamen. Weit unten platzierte Ads haben einen schlechteren Sichtbarkeitswert, da User auf Websites nicht immer bis zum Ende scrollen.

Preisverfall bei Google-Anzeigen

Mit der Studie wollte Google herausfinden, warum Web Ads eine so schlechte Sichtbarkeits-Quote haben. Zusätzlich soll durch die Tipps zu Format und Placement verhindert werden, dass Marketer solche „unsichtbaren“ Anzeigen überhaupt kaufen. Für Google sind bezahlte Werbeanzeigen eine der Haupteinnahmequellen. Das Geschäft mit den Ads geht zwar weiterhin gut, problematisch ist aber, dass durch die schlechten Klick-Quoten die Preise für die Google Anzeigen sinken. Nachrichten, wie die über die geringe Sichtbarkeit, werden das Image der Online-Banner als erfolgloses Werbemittel nicht verbessern. Mit den aus der Studie resultierenden Tipps können Web Ads nicht nur für die Marketer wieder lukrativer werden, Google würde auch davon profitieren, wenn Werbung wieder wertvoller für Unternehmen würden.

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