Adobe CC: Creative-Cloud-Abo statt kaufen!
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Ab Juni diesen Jahres wird Adobe sein Softwarepaket Creative Suite einstellen und sich vollständig auf die Marke Creative Cloud konzentrieren. CS-Produkte, wie zu Beispiel Photoshop, Illustrator oder InDesign werden künftig nicht mehr als Verkaufsversionen, sondern ausschließlich als Abos angeboten und tragen das Kürzel CC für Creative Cloud. Diese Programme lassen sich wie bisher auch ohne Internetverbindung nutzen, für den User fallen monatliche Abo-Gebühren in Höhe von 60 Euro an. Dafür muss allerdings ein Einjahresvertrag geschlossen werden.

Zwar wird Creative Suite 6 noch weiterhin mit Bugfixes und der Sicherstellung der OS-Kompabilität unterstützt, eine Creative Suite 7 wird es allerdings nicht geben, teilte Adobe in einer offiziellen Presseerklärung mit. Die Entscheidung markiert einen tiefen Einschnitt in der Adobe Produktpolitik, denn mit dem Fokus auf die Creative Cloud setzt das Unternehmen alle Hoffnungen in ein Abomodell. Dazu passt, dass Adobe im Juni Updates der Suite-Applikationen veröffentlicht, die dann als „CC“-Apps vermarktet werden.

Smart Sharpen und Camera Shake Reduction

Darüber hinaus hat das Unternehmen mit Adobe CC interessante neue Features wie Smart Sharpen vorgestellt, einer Schärfen-Funktion, die Konturen und Details im Bild erhält. Das bereits bekannte Features Camera Raw geht mit Adobe CC in Runde acht und bietet unter anderem eine Korrekturlinse, mit der verzerrte Bilder automatisch oder manuell in alle Richtungen begradigt werden können.

Kostenmodelle

Ein Upgrade für bestehende Creative-Suite-Kunden (ab CS3) ist für 36,89 Euro im Monat mit Jahresabonnement verfügbar. Schüler, Studierende und Lehrer erhalten die Creative Cloud für 19,99 Euro monatlich. Es gibt Sonderpreise für bestehende Kunden, darunter auch Nutzer, die eine CS6-Lizenz besitzen.

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