Alchemy VR – erstes Virtual-Reality-Filmstudio aus London
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Spricht man über Virtual Reality, denkt man an erster Stelle an Hardware, die dem Betrachter die 3D-Wahrnehmung digitaler Inhalte ermöglicht. Die Oculus Rift 3D-Brille oder das auf der Game Developers Conference vorgestellte Sony-Headset für PS4 namens Project Morpheus sind vielversprechende Beispiele dafür, wie dank ausgeklügelter Technik dreidimensionale Welten geschaffen werden können.

Virtual Reality gehört die Zukunft

Facebook hat bereits das Potenzial der Virtual Reality erkannt und für zwei Milliarden Dollar Oculus VR übernommen, um gemeinsam an ganz neuen Dimensionen des VR-Einsatzes zu arbeiten. Apple hat auch einen Patentantrag für das sogenannte „Head Mounted Display“ eingereicht, dass sehr stark an die über die Kickstarter-Plattform finanzierte Oculus Rift erinnert.

Doch während sich die Technik weiterentwickelt, müssen auch die Inhalte mithalten können. Was nützt dem User die beste Virtual-Reality-Brille, wenn beispielsweise die Spiele-Entwicklung dafür noch in den Kinderschuhen steckt.

Alchemy VR – erstes VR-Filmstudio

Alchemy VR ist ein neu gegründetes Filmstudio der renommierten Londoner Produktionsfirma Atlantic Productions, das sich ganz der Kreation neuer virtueller Welten für die Oculus Rift und Morpheus widmen wird. Das Projekt ist sehr vielversprechend, hat Atlantic Productions bereits preisgekrönte Dokumentarfilme und Bildungsprogramme produziert.

Neuer Storytelling-Ansatz dank Virtual Reality

Der momentane Stand der technischen Entwicklung ermögliche einen ganz neuen Storytelling-Ansatz dank Virtual Reality, so  Anthony Geffen, der CEO von Atlantic, gegenüber TechCrunch. Er erwartet einen ähnlichen Durchbruch wie der Schritt von Stumm- zum Tonfilm:

We’re on the brink of a simply enormous change in visual communication

heißt es auf der Alchemy VR Homepage.

Dank Virtual Reality zu den Ursprüngen des Lebens

Das erste ambitionierte Projekt von Alchemy VR wird eine vollständig computergenerierte Dokumentation über die ersten Lebewesen auf dem Planeten Erde sein. Dabei stellen die neuen VR-Möglichkeiten die Regisseure gleichzeitig vor eine Herausforderung: Aus welcher Perspektive erzählt man am geschicktesten einen Virtual-Reality-Film? Da der Betrachter sich durch entstehende Effekte mitten im Geschehen befindet, biete sich vor allem die Ich-Erzählung an, so Phil Harper, der Kreativdirektor von Alchemy VR, gegenüber TechCrunch. Eine Art „geführte Tour“ wäre auch vorstellbar.

„You can feel like you’re really with someone.“ 

Neben der ersten Dokumentation werden auch weitere VR-Projekte, auch aus dem Bildungsbereich, geplant. Man kann auf die ersten Ergebnisse gespannt sein. Denn dadurch, dass die Inhalte komplett computergeneriert sein werden, können diese stets aktualisiert und durch neue Features ergänzt werden. Außerdem wird der Fantasieflug des Regisseurs nur durch geschichtliche Fakten gebremst. 

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