Amazon gewinnt Namens-Rechtstreit mit Apple:
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Der Rechtsstreit zwischen Apple und Amazon um die Bezeichnung „App Store“ ist beendet. Apple hatte den Online-Händler wegen Etikettenschwindels und Missbrauch von Namensrechten verklagt und musste nun vor dem kalifornischen Bundesgericht eine Niederlage einstecken.

Der Vorwurf Apples lautete, dass Amazon durch die Verwendung des Namens „App Store“ den Nutzer bewusst täusche. Bundesrichterin Phyllis Hamilton jedoch sah eine Verwechslung der Stores auf Grundlage der Namengebung als unwahrscheinlich. Bisher ungeklärt sind die namentlichen Rechte, die Apple an der Bezeichnung trägt. So prüfen US-Behörden weiterhin, ob Apples Forderung nach einem Exklusivrecht des Namens anzuerkennen ist. Amazon argumentierte hier, dass sich der Begriff seit Gründung des Apple App Stores 2008 zu einer generelleren Bezeichnung  für Download-Plattformen von Apps durchgesetzt habe. Unterstützung findet Amazon in diesem Punkt unter anderem bei Microsoft, die ein exklusives Namensrecht an der Bezeichnung App Store ebenfalls ablehnen.

Der Computerriese Apple kündigte an, das Urteil in einem Revisionsverfahren anfechten zu wollen. Wie wired berichtet, sind die nächsten Verhandlungen für den 19. August dieses Jahres angesetzt.

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