Analyse-Tools für Business und Alltag

Analyse-Tool Project Elastic soll Daten lesbarer machen
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Mit Project Elastic strebt Tableau die Vereinfachung von Datenmengen auf mobilen Geräten an. Das erfolgreiche Analyse-Tool für die Arbeit will nun auch den Altag erobern.

Um große Datenmengen, Tabellen und Zahlen übersichtlich und für andere verständlich machen zu können, sind Diagramme, Schaubilder und animierte Grafiken von Business-Zahlen oder Forschungsergebnisse unentbehrlich. Was lange Zeit zumindest Grundkenntnisse im Umgang mit Excel voraussetzte und mit der Anpassung aller Parameter eine gewisse Zeit in Anspruch nahm, übernehmen mittlerweile intelligente Applikationen, deren Algorithmus binnen Sekunden die Daten verarbeitet und intuitiv-verständliche Grafik erstellt.

Smarte Apps verarbeiten Tabellen in Sekunden zu Grafiken

Einige Apps wie etwa ChartCube oder Tableau werden bereits von vielen Unternehmen dankend genutzt, um etwa schnell eine Präsi vor dem nächsten Meeting vorzubereiten oder mal eben dem Kollegen die eigenen Zahlen übersichtlich als Chart rüber zu schicken. Selbst interaktive Diagramme, die Informationen aus Internetquellen oder Datenbanken ziehen, können einfach anlegt und als aktuelle Übersicht exportiert werden. Im Business-Bereichen finden Visualisierungs- und Analyse-Tools immer weiter Verbreitung.

Project Elastic bringt Übersicht in den Alltag

Der nächste Schritt ist nun, auch außerhalb der Geschäftsebene ganz normale Leute für diese intuitiven Tools zu gewinnen. Die Entwickler von Tableau wollen mit Project Elastic nun den nächsten Schritt Richtung Benutzerfreundlichkeit gehen, um Informationen besser lesbar zu machen.

Den Zahlenwust auch mobil ein bisschen smarter gestalten

Egal ob es ums Online Banking oder die Steuererklärung geht, Testergebnisse aus der Uni oder vom Arzt – jeder soll in Zukunft seine Informationen in Form von Zahlen und Worten einfach und übersichtlich mit Hilfe solcher Tools zusammenfassen können. Damit wird nicht nur mehr Durchblick in den eigenen Datendschungel gebracht, sondern auch mehr Transparenz bei Beamtenverklausulierungen in Amtsschreiben oder irreführenden Angeboten geschaffen. Dass viele Grafiken von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen so präpariert werden, dass die positiven Zahlen oder Informationen im Vordergrund stehen, ließe sich mit Analyse-Tools selbst nachprüfen – natürlich nur, sofern auch die Daten dafür alle vorliegen.

Wearables und Fitness – das nächste große Ding

Im Mittelpunkt steht die Verständlichkeit von Daten. Das soll auch unterwegs mit dem Tablet oder Smartphone einfacher werden. Project Elastic versucht momentan vor allem in Puncto Wearables in wahrsten Sinne des Wortes „Anschluss“ zu finden. Im Fitness-Bereich sollen Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und Leistungssteigerung von jedem User nicht nur erfasst, sondern bestenfalls auch verständlich und lesbar zusammengefasst werden können, berichtet  Dave Story, Entwickler bei Tableau auf Wired. Grafiken und Zusammenfassungen erleichtern die eigene Auswertung.

Informationen leichter teilen

Die eigenen Daten können mit direkter Anbindung an die jeweilige Cloud und Speichermedium nachvollziehbar abgelegt werden. Neue Daten werden automatisch eingespeist und wer seine Ergebnisse teilen möchte, kann dies innerhalb von Sekunden mithilfe eines Schaubilds per Mail verschicken oder im sozialen Netzwerk spreaden. Der Weg zum eigenverantwortlichen Daten-Spezialisten wird damit noch einfacher geebnet.

Aufmacherbild: Close-up image of an office worker using a touchpad to analyze statistical data via Shutterstock / Urheberrecht: Pressmaster 

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