Android-Apps: schneller mit neuer ART-Kompilierung
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Die Runtime Dalvik VM gehört der Vergangenheit an. Mit den kommenden Versionen von Android (4.5/5.0) wird Dalvik standardmäßig durch ART ersetzt. Android soll so effizienter werden. Dalvik wurde mittlerweile aus dem AOSP (Android Open Source Project) entfernt, wie das Android-Portal XDA-developers berichtet.

ART vs. Dalvik VM

Schon mit der Präsentation von Android 4.4 war die ART Runtime neben Dalvik VM optional integriert, wies aber noch viele Bugs und mangelnde Unterstützung von Frameworks und Apps auf. ART soll Android zu besserer Performance verhelfen, vor allem was Applikationen und Dienste betrifft. Möglich macht dies die sogenannte Ahead-of-Time Kompilierung (AOT) von ART. Dagegen kompiliert Dalvik „Just in Time“ (JIT).

ART – Vorteile und Nachteile

Anwendungen werden mit ART schneller gestartet, Befehle werden effizienter verarbeitet und die generelle Reaktionsfähigkeit von Android verbessert. Auch die Akku-Laufzeit soll von ART profitieren.

Es gibt jedoch auch Nachteile. Neben der bisher mangelnden Framework-Unterstützung (beispielsweise Xposed) benötigen Apps mehr Speicherkapazität. Ein Test im XDA-Forum zeigte, dass der Platzbedarf der 102 auf einem Nexus 7 installierten Apps durch ART von 468 auf 671 Megabyte gestiegen ist – das sind 38 Prozent. 

Bleibt abzuwarten, wann Android 4.5/5.0 veröffentlicht wird. Allzu lange dürften wir nicht mehr warten müssen, denn auf der kommenden Google-I/O-Konferenz am 25./26. Juni wird es einen eigenen Vortrag zu den Neuerungen von ART geben.

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