Apple einigt sich: Kostenfalle In-App-Einkäufe
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Apple hat sich in den USA mit einer Eltern-Organisation außergerichtlich geeinigt. Die Kinder der Kläger hatten bei so genannten In-App-Geschäften mehre Hundert Dollar ausgegeben, weil das iTunes-Passwort angeblich nicht abgefragt wurde.

Augenscheinlich kostenlose Apps entpuppen sich manchmal als eine kostspielige Angelegenheit, wenn In-App-Geschäfte ins Spiel kommen. Besonders oft ist dieses Phänomen bei App-Spielen zu beobachten. Die ersten Levels des Games gehen einfach von der Hand, bis sich der Schwierigkeitsgrad erhöht. Passend zur steigenden Herausforderung werden dann immer wieder kostenpflichtige Bonus-Features angeboten: Mehr Leben, mehr Zeit, mehr Spielzüge. Frustierte Spieler zahlen gerne ein paar Cent, um das eigentlich coole Spiel weiterspielen zu können.

Kindern fällt es in dieser Situation besonders schwer, die Frustration über das stetige Verlieren zu bewältigen. Dann können iPhone und Co. in Kinderhänden schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Bis iOS Version 4.3 blieb das iTunes-Kennwort, das man für jeden neuen App-Kauf braucht, 15 Minuten aktiv, bevor es erneut eingegeben werden musste. Bis dahin konnten die lieben Kleinen auf Kosten der Eltern nach Herzenslust shoppen, ohne sich dessen auch nur bewusst zu sein.

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