Apple-Job von Zuhause: We are watching you!
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Home-Office-Tatigkeiten verbinden viele mit einer entspannten Tätigkeit im Pyjama am heimischen Esstisch, während im Keller eine Ladung Wäsche im Schleudergang ihre Runden dreht. Kein Wunder also, dass Home Office gerade bei Arbeitgebern als unproduktiv verschrien ist.

Während die Yahoo Chefin Marissa Mayer Anfang des Jahres alle Home-Office-Mitarbeiter zurück ins Büro zitierte, geht Apple einen anderen Weg und stellt gezielt nach sogenannten At-Home-Apple-Advisors. Wie der Name schon verrät bleiben diese Apple-Mitarbeiter in den heimischen vier wänden und sparen dem Unternehmen dadurch teure Büromieten – ein Job bei Apple, bei dem man nicht einmal die Wohnung verlassen kann klingt zunächst wie ein Sechser im Lotto.

Jedoch müssen sich die Job-Kandidaten eines peniblen Einstellungstests unterziehen: So müssen sich die Kandidaten einem vierwöchigen Test unterziehen. Um sicherzustellen, dass der Kollege auch tatsächlich am Arbeitsplatz sitzt und nicht etwa im Garten die Hecke stutzt, werden die Cursorbewegungen überwacht.

Sollte sich auf dem Screen für eine gewisse Zeit nichts mehr tun, bekommt der Home-Office-Mitarbeiter eine Nachricht, die er oder sie mit einem Klick bestätigen muss – sicher ist sicher. Das sind alles Maßnahmen, die für Marissa Mayer offensichtlich nicht in Frage kommen. Sie bevorzugt es, wenn Yahoo-Mitarbeiter direkt miteinander kommunizieren können und etwaige Konflikte direkt unter vier Augen klären können.

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