Apple Look für nordkoreanisches OS Red Star
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Nicht nur Microsoft selbst beschritt neue Wege bei der Optik des neuen OS, auch Nordkorea wandte sich vom alltbekannten und althergebrachten Windows Look ab.

Red Star ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, dass vom Korean Computer Center entwickelt wurde und außerhalb des Landes kaum bekannt ist. Anfang des Jahres erschien die neue Version 3.0 im Mac Look.

Red Star wurde in Kooperation mit der Regierung entwickelt und beinhaltet das Kwangmyong, oder „Bright“ genannte Nordkoreanische Intranet. „Bright“ erlaubt den Zugang zu geschätzt 1.500 bis 5.500 Websites, ausschließlich aus dem Informationsbereich, also Bibliotheken, Universitäten und staatliche Organisationen, von denen viele gar nicht im Internet zu finden sind.

„Bright“ erblickte vor mehr als einem Jahrzehnt das Licht der digitalen Welt, ist jedoch außerhalb der Nordkoreanischen Grenzen relativ unbekannt, obwohl es 2010 von einem russischen Studenten, der an der Kim Il Sung Universität studierte, im Netz veröffentlicht wurde. Seine Nutzung ist ausschließlich auf Nordkorea und dessen Staatsbürger beschränkt. Besucher, Gäste oder ausländische Arbeiter erhalten keinen Zugang, genauso wenig wie die an seiner Entwicklung beteiligten nicht koreanischen technischen Berater.

Da  „Bright“ häufig von Angestellten oder Studierenden benutzt wird  und die meisten Nordkoreaner keinen Internet Zugang haben, ist staatliche Kontrolle gewährleistet und muss kaum zusätzlich forciert werden. Red Star ist dennoch auch für Amusement geeignet, kommt es doch mit Video und Audio Player, einem Nordkoreanischen Schachspiel und der Software Wine durch die Windows Software laufen kann.

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