Apple macht Schluss mit Foxconn und flirtet mit Pegatron
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Die Gerüchte verdichten sich, dass Apple seine Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Hersteller Foxconn kündigen wird. Wie das Wall Street Journal erfahren haben will, liebäugelt Apple mit Pegatron, einem Konkurrenten Foxconns. Angeblich könne Pegatron die Fertigungspreise anderer Hersteller unterbieten. Das von vielen erwartete Billig-iPhone soll demnach vollständig im Hause Pegatron gebaut werden.

Neben Negativschlagzeilen über Qualitätsmängel bei der Fertigung des iPhone 5, ist Foxconn in der Vergangenheit auch durch Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen aufgefallen – ein Image-Problem für Apples High-End-Geräte.

Wie verschiedene Medien in der Vergangenheit berichteten, soll Foxconn 14-jährige Kinder, unter dem Deckmantel eines Schulpraktikums, als billige Arbeitskräfte eingesetzt haben.

Laut The Guardian sollen Arbeitsrechtler diese Missstände in einer Foxconn-Fabrik in Yantai aufgedeckt haben. Eine solche Form von Kinderarbeit in ist in China jedoch offiziell verboten, das Mindestalter liegt dort bei 16 Jahren. Foxconn hatte umgehend reagiert und versprach, die Fälle aufzuklären.

Obwohl sich Beobachter einig sind, dass Apple bald eine günstige iPhone-Modellreihe auf den Markt bringen wird, hüllt sich Apple dazu noch in Schweigen. Diese jüngsten Spekulationen über den Wechsel des bisherigen Herstellers Foxconn heizen die Gerüchte um ein Billig-iPhone Made in Asia weiter an.

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