Apple-Überwachung – wer hört beim iPhone mit?
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Facebook, Microsoft und nun Apple: Alle drei Unternehmen erhalten regelmäßig Datenanfragen von amerikanischen Behörden und sprechen darüber. Die Auskünfte sollen dazu dienen, Terroristen frühzeitig ausfindig zu machen und Straftaten aufzuklären. Darüber hinaus helfen die empfindlichen Daten auch der Ortung von Alzheimer-Patienten oder bei der Suche nach vermissten Kindern.

So gelangen zum Beispiel ortsbasierte Informationen in die Hände von Ermittlern. Allerdings betont Apple nun auf seiner offiziellen Webseite, dass der Kurznachrichtendienste iMessage vom Unternehmen besonders geschützt und nicht an die Ermittler weitergeleitet werde. Auch die Apple-Videotelefenonie Facetime sei laut Apple geheim, Ermittler hätten auch zu diesem Dienst keinen Zugang.

Insgesamt haben US-Behörden in den vergangenen sechs Monaten rund 5000 Datenanfragen an Apple gestellt. Erst kürzlich machte der US-Geheimdienst NSA schlagzeilen, als bekannt wurde, dass im Rahmen des Prism-Programmes die Kommunikation im Internet überwacht werde. Mittels Foreign-Intelligence-Surveillance-Act-Anfragen, verschaffen sich US-Behörden Zugang zu teils privaten Informationen der User. Bei den genannten Anfragen handelt es sich um Gerichtsanordnungen, denen US-Unternehmen Folge leisten müssen.

Aufmacherbild: top secret secrets and classifield info or confidential von Shutterstock / Urheberrecht: Dirk Ercken

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