Apple-Verräter muss für alte Geheimnisse büßen
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Apple hütet seine Informationen wie einen heiligen Schatz und Details über neue iPhones und iPads dringen nur selten nach außen. Vielmehr lässt Apple die Medien monatelang über Neuheiten spekulieren. Das erhöht schließlich die Spannung und bringt viel kostenlose Publicity.

Der ehemalige Mitarbeiter eines Apple-Zulieferers Walter Shimoon hatte Apple-Geheimnisse über das iPhone 4S an Börsenspekulanten verkauft. Weil Shimoon den Behörden bei ihren Ermittlungen gegen weitere Apple-Insider-Informanten half, droht ihm nun statt einer Haftstrafe lediglich ein Bußgeld in Höhe von 46.000 US-Dollar.

Dieser jüngste Fall zeigt, dass auch das verschwiegenste Unternehmen damit rechnen muss, dass Insider-Infos öffentlich werden. Vor allem bei einem Unternehmen, das die Größenordnung von Apple hat und unzählige Mitarbeiter beschäftigt, die am Fließband die neuen Geräte zusammenbauen.

Das bedeutet gleichzeitig, dass sich zwischen den angeblichen Insider-Infos, Leaks und Erlkönigen, die im Netz kursieren, auch immer Informationen dabei sind, die sich im Nachhinein auch bestätigen.

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