Atomanlage und Internierungslager – Nordkorea auf Google Maps
Kommentare

Bislang wollte sich Kim Jong Un nicht in die Karten blicken lassen, doch scheinbar hat der Besuch von Google-Chef Eric Schmidt daran etwas geändert.  Ab sofort bietet Google Maps auch einige Karten zu dem asiatischen Diktatorenstaat, die mithilfe von Crowdsourcing erstellt wurden. Allerdings bleiben viele weiße Flecken, vor allem außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang.

Da es sich um das Crowdsourcing Projekt Map Maker handelt, sind die Daten natürlich bislang kaum erschöpfend, doch sicherlich ist es ein kleiner Schritt hin zu mehr Transparenz. Vor allem Hilfsorganisationen können jetzt von dem neuen Kartenmaterial profitieren, doch auch Menschen aus Südkorea, die noch Familienmitglieder im Norden haben, sind über die Daten sehr erfreut.

Neben Städten, Straßen und sogar einer Atomforschungsanlage gibt es jedoch auch weniger freudige Dinge zu entdecken, wie etwa mehrere Internierungslager in denen schätzungsweise 200.000 Koreaner inhaftiert sind. Allerdings sind nicht alle Lager in den Karten enthalten.

 

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -