Australier fordern faire Preise von Microsoft und Co.
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In Australien sind die Preise für IT-Produkte im Durchschnitt deutlich teurer als in anderen Teilen der Welt – allen voran den USA. Dies ärgert die Konsumenten, die für Unterhaltungselektronik zum Teil mehr als das Doppelte bezahlen müssen wie Amerikaner. Bisher weigerten sich Apple, Microsoft und Adobe allerdings, Auskunft über die Gründe ihrer Preisgestaltung zu geben. Nun müssen sie sich vor dem australischen Parlamentsausschuss verantworten.

Wie ZDNet berichtet, forderten australische Behörden die US-Unternehmen bereits im letzten Jahr dazu auf, ihre Preise transparenter zu gestalten. Doch während Apple alle Vorwürfe von sich wies, berief sich Microsoft auf die hohen Kosten der Einzelposten, zu denen Löhne und Mietpreise der Geschäftsräume in Australien zählen. Da diese nach Meinung des Parlamentsausschusses allerdings nicht das Ausmaß der Preisdifferenz erklären, fordern sie nun eine offene Darlegung der Kosten durch die Unternehmen. Laut eines Sprechers des Parlaments seien Microsoft und Co. jedoch nicht die einzigen, deren Preispolitik kritikwürdig sei.

Am 22. März 2013 sollen die Verhandlungen beginnen. Gerade in Bezug auf ausschließlich digital vertriebene Produkte dürfte die Rechtfertigung der Unternehmen interessant werden.

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