Avatar: Browser-Betriebssystem verspricht Datensicherheit
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Die Frage nach der Datensicherheit im Netz ist aktueller denn je. Spätestens nach den Enthüllungen des Whistleblowers und früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, fragen sich die Internet-Nutzer, wie man private Daten im WWW überhaut noch schützen kann. Ob beim Online-Banking, beim Anlegen eines Nutzerprofils oder bei Downloads – immer öfter wird man das mulmige Gefühl nicht los, die Daten wären nicht mehr sicher.

Nun wollen zwei Finnen dem akuten Problem auf den Grund gehen und entwickeln ein Browser-Betriebssystem, das auf den Namen Avatar hört. Das Betriebssystem soll Daten vor unbefugtem Zugriff schützen. Avatar funktioniert absolut verschlüsselt und verspricht so, die Lösung der Sicherheitsprobleme beim Surfen zu sein.

Avatar basiert auf einem eigenen Netzwerk, welches BitTorrent und Tor ähnelt, und soll mit Windows, Linux sowie Mac OS kompatibel sein. Laut Hersteller ist das Browser-Betriebssystem von jedem beliebigen Computer aus aufrufbar. Demnach kann der Nutzer jederzeit und überall über einen persönlichen Login auf seine Daten zugreifen, ohne sich Sorgen um die Sicherheit machen zu müssen. 

Zu gut um wahr zu sein? Ein Betriebssystem im Browser, das alle privaten Daten vor Unbefugten schützen kann? Da ist eine gewisse Skeptik durchaus nachvollzihbar.

Momentan befindet sich das Projekt noch in der frühen Entwicklungsphase. Die Finanzierung für ihre Idee wollen die Finnen via Crownfunding lösen und bereiten gerade ein Video für die Kampagne vor.

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