Baboom: Kim Dotcom’s neues Musikportal gestartet
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Kim „Dotcom“ Schmitz hat mit Baboom sein neues Musikportal als „soft launch“ gestartet. Die Plattform, vorher unter dem Namen Megabox bekannt, soll dann Ende 2014 live gehen. Auf dem Portal können Künstler neben ihren Songs auch Interviews, Fotos oder Videos veröffentlichen. Auch eine Suche, eigene Playlists sowie eine Jukebox sollen enthalten sein.

Der leidenschaftliche Provokateur und Gründer von Megaupload geht mit gutem Beispiel voran und so kann man auf Baboom beispielsweise Dotcom’s eigenes Album „Good Times“ kostenlos herunterladen. Darüber hinaus bietet die Seite auch einen Verweis auf die Bezahl-Portale iTunes, Amazon und Bandcamp, um das Album dort käuflich zu erwerben. 

Die Vision: Künstler sollen den Mut haben, ihre Musik umsonst auf dem Portal anzubieten. Nutzer würden im Gegenzug für die Alben bezahlen, die sie wirklich mögen. Inhaltlich wirkt Baboom wie eine moderne Version von MySpace. Das Navigations-Menü besteht aus einer transparenten Sidebar auf der linken Seite.

Baboom muss sich mit etablierten Streamingportalen wie Spotify oder Soundcloud um die Nutzer streiten, könnte durch die kostenlose Download-Funktion jedoch einen echten Pluspunkt bieten. Fraglich ist, wie viele Künstler Kim Dotcom’s Vision teilen werden. Denn auch für Baboom gilt: Ohne Content, keine User.

 

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