Berliner Startup Sociomantic mit 200 Millionen-Exit
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Es war der Paukenschlag des vergangenen Wochenendes: Das Berliner Startup Sociomantic soll für rund 200 Millionen US-Dollar an das britische Unternehmen Dunnhumby verkauft worden sein. Das berichtete der Businessinsider und beruft sich dabei auf Informanten aus dem Firmenumfeld. Dunnhumby gehört zum britischen Einzelhandelskonzern Tesco.

Das 2009 von Thomas Nicolai, Lars Kirchhoff und Thomas Brandhoff gegründete Unternehmen verkauft personalisierte Anzeigen und ist Spezialist für Real-Time-Bidding. Dabei werden Banner-Impressionen auf Websites in Echtzeit an Kunden versteigert. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren ohne großen Medienrummel zu einem echten Hidden Champion der Berliner Startup-Szene gemausert.

Dabei ist besonders bemerkenswert, dass es das Unternehmen nach eigenen Angaben bisher ohne jegliches Venture Capital auf über 200 Mitarbeiter und 13 Standorte weltweit geschafft hat. Seit 2012 wird Sociomantic vom ehemaligen Google-Manager Jason Kelly geführt. Insgesamt 10 Prozent der Belegschaft sollen wie er ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens aus Mountain View sein. Mit dem Verkauf hat sich Sociomantic an die Spitze der bisherigen Exits aus dem Berliner Startup-Ökosystem gesetzt.

 

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