BlackBerry: Back on Track
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Vorbemerkung: Ich habe mich seit einigen Jahren auf die Entwicklung mobiler Business-Lösungen 
für BlackBerry fokussiert, sodass dieser Artikel durchaus als subjektiv zu betrachten ist.
Vor zwei Wochen passierte es doch tatsächlich, daß es nach der Verkündung der Quartalszahlen von 
BlackBerry überwiegend positives Feedback in den Medien gab.
Der Grundtenor war: Überraschung – BlackBerry ist zurück in der Spur. Ich gehe nur ganz kurz auf 
die Eckpunkte der Quartalsergebnisse ein und möchte dann beleuchten, was das alles für die 
Entwicklergemeinde von BlackBerry und auch Android bedeutet.
 

Es gibt tatsächlich das erste Licht am Ende des Tunnels. BlackBerry meldete:

  • 23 Millionen Dollar Gewinn
  • Cash erhöhte sich um 429 Millionen $ auf  3,1 Milliarde Dollar
  • das erste Quartal, in dem mehr BB10 Geräte verkauft wurden als alte BBOS Geräte

Eine kurze Zusammenfassung findet sich hier bei BlackBerry Blogs oder bei CrackBerry.

Erst seit November 2013 führt John Chen die Company und er macht das mit einer Energie und konsequenten zielgerichteten Entscheidungen, die jetzt erstmals auch nach außen sichtbar werden.

John Chen hat seine eigene Überlebensprognose von BlackBerry von 50/50 im November 2013 auf 80/20 im Juni 2104 erhöht. Bis zum Beginn des nächsten Fiskaljahres 2015 soll der Umstrukturierungsprozess abgeschlossen sein. Ein Gewinn war jetzt noch nicht erwartet worden und insofern wurden die Analysten positiv überrascht.

Ich bin mir sicher, dass kein aus BlackBerry kommender CEO das geschafft hätte – da war es die richtige Entscheidung, jemand von außen zu holen. Ich habe John Chen bis jetzt noch nicht persönlich getroffen, bin aber sehr beeindruckt von seiner Offenheit, mit der er über Hintergründe und Entscheidungen spricht und er scheint ein sehr humorvoller Mensch zu sein, der auch über sich selbst lachen kann.

Schattenseiten…

Natürlich gibt es auch eine Schattenseite, wenn eine Firma wie BlackBerry so rigoros umgebaut, gestrafft und wieder auf Kurs gebracht wird. Vielen loyalen Mitarbeitern wurde gekündigt – andere sind gegangen, da kein Platz mehr ist im neuen BlackBerry, das sich wieder auf die Ursprünge besinnt: Enterprise und Security.

Was aber wirklich erstaunt, ist die Loyalität der meisten Mitarbeiter auch nach der Kündigung, was man sehr gut in Twitter verfolgen kann. Es ist ja nicht wie in Deutschland, wo es Kündigungsfristen und ein gutes soziales Netz gibt.  In Amerika oder Kanada erfährt man einfach, dass der Schreibtisch zu räumen ist.

Und dann geht z.B. ein Mitarbeiter, der mehr als 10 Jahre maßgeblich Entwickler betreut hat hin und twittert „Das habe ich mir nicht vorstellen können, dass es so endet, aber ich verstehe es und bin mir sicher, daß BlackBerry Erfolg haben wird.“ Ich erwähne das jetzt um zu zeigen, dass es neben John Chen auch die vielen loyalen Mitarbeiter sind, die es ermöglichen, eine mehrfach totgesagte Firma wiederzubeleben.

Kommen wir zu ein paar wichtigen Entscheidungen:

Amazon App Store vorinstalliert ab OS 10.3

John Chen konnte einen wichtigen Deal verkünden: BlackBerry hat ein Lizenzabkommen mit Amazon getroffen und ab OS 10.3 wird der Amazon APP Store auf BlackBerry 10 Geräten neben der bisherigen BlackBerry World vorinstalliert sein. Das bedeutet: mehr als 200.000 zusätzliche Apps für BlackBerry 10.

BlackBerry ? Android ? Von Anfang an ist es möglich, Android Anwendungen auf BlackBerry 10 laufen zu lassen. Diese Unterstützung wurde von Version zu Version verbessert und OS 10.3 unterstützt Android 4.3. Dabei handelt es sich nicht um einen Emulator, sondern eine native Implementierung basierend auf der Open-Source-Version von Android.

Das Problem dabei war der fehlende Support der Google Play Services, der eine kostenintensive Lizenzierung erfordert hätte. BlackBerry hat dann verschiedene Services nachgebaut – so erfolgen Kartenzugriffe auf OpenStreetMap anstelle von Google Maps. Android Anwendungen mussten zudem durch einen Wrapper laufen, um dann auf BlackBerry 10 installiert werden zu können. Das Wrapping war zwar einfach und im Idealfall lief eine Android App innerhalb weniger Minuten.

Dennoch fanden nur wenige Android Apps den Weg in die BlackBerry World. Ab OS 10.2.1 wurde dann das Prozedere vereinfacht und jetzt konnten APK Files direkt ohne Wrapping installiert werden – analog zu einer Installierung auf einem Android-Gerät. Allerdings erforderte dies immer noch einiges technisches Wissen und wurde daher auch nicht offensiv beworben von BlackBerry.

Für 10.3 wurde allgemein erwartet, dass es dann eine Art APK – Installer gibt oder einfachen Zugriff auf Android App Stores. So hat mich die Nachricht, dass es jetzt den Amazon App Store direkt vorinstalliert gibt, auch nicht überrascht.

Amazon hat ja ein ähnliches Problem wie BlackBerry mit den fehlenden Google Play Services und hat diese Services nachgebaut und stellt ein SDK zur Verfügung, das es einfach macht, Android Apps für den Amazon Store bereitzustellen.

John Chen hat es auf einen Punkt gebracht: Warum soll BlackBerry viel Geld ausgeben, um Entwickler von Consumer Apps dazu zu bringen, diese für BlackBerry nativ zu entwickeln, wenn sie doch schon am Markt sind und auf BlackBerry 10 laufen können. Und warum soll BlackBerry in die Entwicklung von Android Services investieren, wenn Amazon dasselbe macht?

Der Deal mit Amazon ist eine win-win Situation für Amazon, Android Entwickler, sowie Consumer mit Android Phones oder BlackBerry 10 Phones:

  • Ich gehe jede Wette ein: das nächste Mal, wenn BlackBerry ein neues Smartphone auf den Markt bringt, werden sich die Reviews auf das Phone beziehen und nicht gleich wieder jammern, dass es wichtige Apps nicht gibt. Die nächsten Devices von BlackBerry werden ein paar coole neue unique Features haben !
  • Android Entwickler für den Amazon App Store bekommen ohne irgendein weiteres Zutun einige Millionen weitere Geräte als Zielgruppe – und BlackBerry User sind sehr kauffreudig.
  • Android Anwender wiederum, die sich aus dem Amazon Store mit freien oder kostenpflichtigen APPs versorgt haben, können diese einfach mitnehmen, falls sie auf ein BlackBerry Gerät wechseln: der Amazon Store macht es möglich.

Klingt ja alles ganz gut und zunächst dachte ich: same as before – nur etwas bequemer für Otto Normalverbraucher, sich Android Apps auf einem BlackBerry 10 Gerät zu installieren.

Same as before?

Der Amazon Deal ist aber eine typische John Chen Entscheidung und es verbirgt sich mehr dahinter. Wenn John Chen etwas macht, dann rigoros und daher ist dieses Lizenzabkommen im Grunde eine komplette Umstrukturierung des Entwickler Ökosystems wie wir es bisher bei BlackBerry kannten.

John Chen fokussiert BlackBerry auf Enterprise, Business User, Produktivität, Sicherheit und das IoT (Internet of Things). Er hat klar erkannt, dass BlackBerry nicht in der Lage ist, zu Android oder iOS aufzuschließen, wenn es darum geht zu zählen, wer wie viel Apps im Store hat. Das kann man nur verlieren. Es ist viel besser, die Android Runtime weiter zu optimieren – die QNX Ingenieure haben da einen guten Job geleistet bisher – und die ganze Entwicklerbetreuung für Consumer Apps an Amazon zu übergeben.

Das hier ist der reale Deal mit Amazon aus Entwicklersicht:

  • Amazon übernimmt den Support für Entwickler von Consumer Apps
  • Amazon übernimmt Marketing, bietet Entwickler Incentives und mehr
  • BlackBerry löst das Developer Relations Team in Waterloo auf, um Kosten zu reduzieren
  • BlackBerry ermuntert alle Entwickler von Consumer Apps, zur Amazon Community zu wechseln
  • BlackBerry fokussiert sich auf Entwickler von Business und Productivity APPs
  • Consumer finden den Amazon Store direkt am HomeScreen und all die APPs, die sie lieben wie Spotify, Groupon, Netflix, Pinterest, Minecraft,…

Existierende Consumer Apps in der BlackBerry World werden natürlich nicht rausgeschmissen, aber es wird kein Marketing durch BlackBerry erfolgen, diese Apps werden nicht gefeatured und daher wird es sehr schwierig werden, Anwender darauf aufmerksam zu machen.

BlackBerry wird Business und Productivity Apps promoten und es werden neue Entwicklerprogramme kommen, die sich speziell an Enterprise- und Business – Entwickler richten.

Hier ist zu sehen, wie die beiden App Stores offiziell eingeordnet werden:

blackberry zwei app nebeneinander

©Blackberry Bild: Zwei Stores Seite an Seite 

Native BlackBerry 10 Developer sollen sich auf Apps für Business und Productivity ausrichten

Aus der Vogelperspektive betrachtet sieht das ja alles sehr gut aus und man denkt unwillkürlich: was für ein gerissener Fuchs dieser John Chen doch ist. Ich habe gehört, dass auch viele BlackBerry Mitarbeiter überrascht waren von der Tragweite.

All diese guten Nachrichten sind aber gleichzeitig traurige Nachrichten für einige Entwickler nativer Apps für BlackBerry. Es gab ja doch nicht wenige, die sich darauf spezialisiert haben, native Apps da anzubieten wo es offizielle Apps nicht gab. Jetzt sind diese nativen Apps versteckt in der BlackBerry World und korrespondierende Android Apps werden im Amazon App Store direkt gefunden. Da hilft es dann nicht, dass die UX einer BlackBerry 10 App besser ist.

Bedeutet dies das Ende von nativen Apps?

Es ging also hoch her in der Cascades Entwickler Community in den ersten Tagen nach der Ankündigung und dann kamen gleich Fragen auf wie „bedeutet dies das Ende von nativen APPs ?„, „ist dies das Ende von Cascades ?„, …

Nein – Cascades ist das Herz von BlackBerry 10 und wenn man sich alleine anschaut, was es alles neu gibt für das OS 10.3, dann beantwortet dies die Frage eindeutig. Ausserdem erreicht man nur mit nativen Apps eine tiefe Integration in das Betriebssystem, die erforderlich ist, um nahtlose Workflows für Business – Anforderungen umzusetzen.

BlackBerry 10 Geräte für Business Anwender können auf drei verschiedene Arten genutzt werden:

  1. Standard BlackBerry 10 Gerät, auf dem sowohl native Apps, als auch Android Apps laufen. Alles unter Kontrolle des Anwenders. Dies ist das Gerät für Freelancer oder kleine Firmen ohne BES, wo Consumer- und Business Daten auf einem Gerät gehalten werden.
  2. BlackBerry Balance: ein privater Bereich kontrolliert durch den Benutzer, sowie ein geschäftlicher Bereich kontrolliert durch die IT via BES 10 (BlackBerry Enterprise Services). Man hat also quasi zwei Geräte in einem: die IT kann nicht sehen, welche Spiele der Mitarbeiter im privaten Bereich hat und im privaten Bereich kann der Mitarbeiter auf keine Adressen oder Daten aus dem Work Perimeter zugreifen.
  3. Regulated: In diesem Falle gibt es nur den Work Perimeter kontrolliert durch die IT. In einigen regulierten Branchen ist dies eine gesetzliche Anforderung. In diesem Falle ist das BB10 Gerät also ein pures geschäftlich genutztes Phone.

Android Apps für Consumers

Es gibt eine wichtige Einschränkung für Android APPs: diese können nur im Private Perimeter laufen – also nicht im geschäftlichen Bereich.

Alle Business Anwender müssen im Work Perimeter arbeiten und benötigen daher native BlackBerry 10 APPs – sei es C++/Qt/Cascades oder Apache Cordova / WebWorks. In einem Artikel von John Chen finden sich weiter Infos zum Thema Android und Security.

Bitte nicht verwirren lassen, wenn man liest, dass Android Apps im „Secure Workspace“ ausgeführt werden können. Während der „Work Perimeter“ der cryptisierte und extra gesicherte geschäftliche Bereich auf einem BlackBerry 10 Gerät ist, handelt es sich beim „Secure Workspace“ um Android Geräte, auf denen ein Bereich eingerichtet wird, der cryptisiert ist und durch den BES kontrolliert werden kann.

Innerhalb eines Secure Workspace können auch Android APPs installiert werden, wenn sie vorher durch einen speziellen Wrapping – Prozess laufen, der eine Art Sicherheitszaun um die APP legt.

Andere Fragen, die aufkommen können: „Ich kaufe mir jetzt extra ein BlackBerry 10 Gerät, da es ein sicheres Device ist. Warum soll ich das tun, wenn dort eh Android Apps laufen ?

Dazu muss man wissen: Android Apps laufen in einer Sandbox ! Alle wichtigen sensitiven Apps, die mit persönlichen Daten hantieren, sind native BlackBerry 10 APPs, die Security als built-in-Feature haben: Hub, Kontakte, Kalender, Konten, BBM und mehr. Somit bekommt man all die Sicherheit, die ein BlackBerry 10 Gerät bietet, hervorragende virtuelle oder Hardware – Tastaturen und vieles mehr, muss aber nicht auf angesagte APPs verzichten, die der Freundeskreis hat.

Z3 – first low-budget Consumer Device

BlackBerry ist weiterhin in einigen Märkten als Consumer – Gerät sehr erfolgreich. Diese Märkte und Consumer werden weiter bedient und dazu hat BlackBerry eine Partnerschaft geschlossen mit Foxconn. Als erstes von Foxconn produziertes Gerät wurde das Z3 in Indonesien, Indien und weiteren Märkten gelaunched. Das Z3 ist ein LowCost Gerät in der 5“ Touch Geräteklasse und wird zu etwa 150 € vermarktet.

John Chen hat es dadurch geschafft, weiter Kosten zu sparen, indem zwar weiterhin alle Geräte durch BlackBerry selbst designed werden, die Produktion om LowCost Bereich aber durch Foxconn erfolgt, wobei HighEnd Geräte weiterhin von BlackBerry produziert werden.

Diese Entscheidungen haben auch in Deutschland Auswirkungen. Diese Woche wurde bekannt, dass BlackBerry den Entwicklungsstandort in Bochum aufgeben wird. Die 200 Mitarbeiter haben aber Glück – mit VW wurde ein Käufer gefunden, der alle Mitarbeiter übernehmen wird und sich dort auf innovative Produkte rund ums Auto konzentrieren wird.

Passport: High-End Gerät + Physische Tastatur, die touch-enabled ist

Während der Veranstaltungen rund um die Quartalsergebnisse präsentierte John Chen live die nächsten beiden BlackBerry Geräte: das ‚Passport‘ – ein großes 1440 x 1440 px Gerät, bei dem man die Hardware-Tastatur gleichzeitig als Touchbereich benutzen kann, sowie das BlackBerry Classic, das dem alten Bold ähnelt und es Anwendern dieser Geräte erleichtern soll, auf BlackBerry 10 zu wechseln.

blackberry geräte

©BlackBerry Bild: Neue Geräte 2014

Passport ist nicht nur das erste Smartphone, auf dem Touch Gesten “auf“ dem physischen Keyboard möglich sind – es ist auch ein sehr ungewöhnliches Gerät von den Abmessungen.

Der Screen hat eine Aspect Ratio von 1:1 und ist wesentlich breiter als alle anderen Geräte. Vergleicht man die Abmessungen mit dem Q10 (physisches Keyboard, ebenfalls 1:1, aber nur 720×720)  und dem großen 5“ Z30:

passport blackberry

©BlackBerry Bild: Abmessungen Q10, Z30, Passsport 

Bisher war ich der Meinung, das 5“ Z30 ist ein großes Gerät und das Q10 ist das beste Keyboard Gerät und konnte mich nie so richtig entscheiden, was besser ist. Das Passport übertrifft beide. Ich weiß schon jetzt, dass dies mein nächstes Gerät wird: physische Tastatur ohne Verlust der coolen Swipes: Swipe nach links löscht letztes Wort, swipe nach oben nimmt vorgeschlagenes Wort, … und ein Screen der groß genug ist, um Videos anzusehen, was beim Z30 super – beim Q10 aber eine Qual war. Und die coolen Sachen hat das Passport behalten: das natural Sound System vom Z30 beispielsweise.

Dabei dachte ich nach den ersten Bildern des Passport noch, was für ein komisches Gerät. So kann man sich täuschen. Das könnte ein neues Kultgerät werden – gibt’s übrigens auch in weiß.

Wer sich über die Tastatur wundert – die kommt einem merkwürdig vor. Das liegt daran , dass sie nur 3 Reihen an festen Tasten hat, darüber am Touchscreen wird dann je nach Context eine weitere Reihe eingeblendet, die dann zB Spezialtasten hat für Mailadressen, Webseiten usw.

Das Passport mit dem großen Screen ermöglicht ganz andere Layouts und die hohe Dichte von 453 dpi stellt neue Anforderungen an Bilder, Icons usw. – sicher dem Einen oder Anderen Android-Entwickler nicht unbekannt. Daher gibt es viele Neuerungen im OS 10.3 für Entwickler – aber dazu mehr in einem anderen Artikel.

Hier noch zur Verdeutlichung der Größe des Passport eine kleine Layoutskizze. Die Liste entspricht in den physischen Abmessungen exakt der Liste auf dem 5“ Z30. Man sieht was alles noch daneben platziert werden kann.

blackberry

©BlackBerry Bild_ Passport layout

 

Das Passport Gerät wird bereits im September lieferbar sein mit OS 10.3 – alle anderen im Markt befindlichen Geräte erhalten den 10.3.1 Update im November, wenn dann auch das BlackBerry Classic erscheint.

Übrigens: all diese besonderen Bildschirmabmessungen sind auch Herausforderungen für Android Entwickler, die APPs im Amazon Store veröffentlichen. Es macht sich sicher auch dort bezahlt, gute Layouts für BlackBerry zu bauen, sowie Keyboard – Unterstützung: welcher „normale“ Android Entwickler denkt schon daran, den Fokus auf ein Eingabefeld zu setzen, damit man gleich lostippen kann, ohne das Feld erst per Tap zu „aktivieren“.

Die neuen Gesten für das Passport – Keyboard gibt es aber nur für native Entwickler, da es keine korrespondierende Android API gibt. Da ich nur nativ entwickle und mich auf Business Anwendungen ausgerichtet habe, kommen mir die ganzen Entwicklungen sehr entgegen und ich kann anderen Entwicklern nur raten, sich das mal genauer anzusehen, was bei BlackBerry mit Cascades möglich ist. Es kann lukrativer sein, für eine Nische zu entwickeln, als im App Store unter all den anderen Apps nicht wahrgenommen zu werden.

Über das neue OS 10.3 werde ich in einem anderen Artikel berichten.

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