Blocks – Die modulare Smartwatch kommt
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Ein britisches Team will eine modulare Smartwatch namens Blocks rausbringen, inspiriert von Googles modularem Smartphoneprojekt Project Ara. Das Schicht-für-Schicht-Konzept findet Anklang in der mobilen Tech-Welt und inspiriert auch Hersteller von Wearables, modulare Devices zu entwickeln.

Blocks will dem Nutzer die Freiheit geben, selbst zu entscheiden, ob er ein schlichtes Fitness-Armband haben will, oder sich eine komplexe Smartwatch ums Handgelenk schnallt. Dazu wählt der Nutzer Sensoren wie GPS Tracker, Herzfrequenzmesser, oder einen Extraakku. Die Sensoren sind in den Armband-„Blocks“ verbaut, die gegebenenfalls durch Dummy-Blöcke ersetzt werden können, um das Wearable ans Handgelenk anzupassen.  

Der modulare Aufbau macht bei Wearable Devices noch mehr Sinn, als bei Smartphones. Die trägt man nämlich nicht zwangsläufig am Handgelenk mit sich, sondern kann sie auch mal in der Tasche verschwinden lassen. Außerdem ist es ganz angenehm, wenn das Smartphone alles kann und man bei Bedarf nicht gleich ein neues Teil dazubestellen muss. Geschmäcker und Bedürfnisse sind ohne Zweifel sehr verschieden. Personalisierbare Wearables mit modularem Aufbau wären wohl die bislang attraktivste Variante, um die ewige Design vs. Funktion Debatte zu beenden und angemessen auf unseren Drang nach Einzigartigkeit zu antworten. Technische Details sind derzeit noch nicht bekannt. Erste Tests wurden angeblich mit einem Android OS durchgeführt. Die modulare Smartwatch befindet sich laut Techcrunch derzeit noch im frühen Alpha-Stadium, es existiert aber bereits ein funktionierender Prototyp. Die Briten planen, Blocks Mitte 2015 zu releasen.

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