Canva: Grafikdesign für Anfänger
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Mit einer intuitiven Bedienung will das australische Startup Canva die Grafikdesign-Branche revolutionieren und Anfängern wie Profis eine Plattform zum Austausch zwischen Designern und Kunden bieten. Die teilweise kostenlose Grafik-Web-App ermöglicht Design-Einsteigern direkt im Browser auf einfachste Weise per Drag-and-Drop semi-professionelle Plakate, Flyer, Einladungen, Visitenkarten, Banner für Facebook, Webgrafiken, Logos oder Fotomontagen zu gestalten. Viele der von Adobe angebotenen Produkte wie Photoshop bieten zwar bedeutend mehr Features, setzen aber auch erheblich mehr Vorkenntnisse voraus.

Canva erleichtert den Einstieg ins Grafikdesign

Das Geschäftsprinzip von Canva zielt darauf ab, Nutzern ohne entsprechende Vorbildung oder Erfahrung schnell und unkompliziert für Blogs, Webseiten oder Print ansprechend gestaltete Elemente an die Hand zu geben. Hierfür werden Vektorobjekte wie auch hochauflösende Fotos mit Low-Resolution-Platzhaltern für eine hochwertige Druckausgabe oder einen entsprechenden PDF-Export verwendet. Der User selbst sollte die Bedienung bereits nach dem etwa 23 Sekunden langen Tutorial-Video begriffen haben.

Kostenlose Design-Elemente und kostenpflichtige Bilder

Die einzelnen Design-Elemente können nach vorheriger Registrierung kostenlos genutzt werden, dazu gehören auch einige Cliparts und Probebilder. Wer allerdings auf die professionelle Bilderdatenbank von Canva zugreifen möchte, muss für jedes Premium-Bild  etwa einen Dollar bezahlen. Das mittlerweile durch Investitionen rund 3,6 Millionen Dollar schwere Startup setzt dabei vor allem auf den Verkauf der schnell integrierbaren Bilder und bietet mit der abgeschlossenen Beta-Version und etwa 600.000 registrierten Nutzern bereits über 3,5 Millionen Designs, die in Zusammenarbeit mit den Usern entstanden sind und als Vorlage genutzt werden können. Die Macher von Canva werben damit, dass die Web-Anwendung auch für Profis interessant ist, da es sich auch den herkömmlichen Design-Tools kombinieren lässt.

Benutzernamen sichern und erste Entwürfe machen 

Neugierige können sich schon jetzt registrieren und Canva ausprobieren. Das Browser-Tool funktioniert momentan allerdings nur mit  den aktuellsten Versionen von Chrome und Firefox. Die geplanten Mobile-App-Funktionen stehen auch noch nicht zur Verfügung. Für erste Entwürfe reicht aber bereits die Beta-Version. Auf Youtube gibt es bereits zahlreiche Tutorials von Usern zu unterschiedlichen Themen. Zwar können auch Laien damit umgehen, doch ist auch die Web-App keine Garantie dafür, Kreativität heraufzubeschwören. Es erleichtert lediglich den Zugang zum Grafik-Design. Interessenten sollten sich schon jetzt einen Benutzernamen für die anstehende offizielle Version sichern.  

 

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