CeBit 2013: Die Highlights im Überblick
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Bereits gestern Abend eröffnete Kanzlerin Merkel die CeBit, die dieses Jahr unter dem Leitthema Shareconomy die neuesten Techniktrends vorstellt. Seit heute morgen 9 Uhr ist die Messe nun auch für Besucher täglich bis 18 Uhr geöffnet. Auch abseits der großen Themen gibt es Interessantes zu entdecken. Wir haben für Euch die Highlights zusammengestellt.

Smartwatches

Bisher waren Smartwatches, die ihre Europa-Premiere auf dem Mobile World Congress in Barcelona feierten, allein in der Schweiz und in Belgien erhältlich, nun werden die Smartphones in Armbanduhr-Form auch in Deutschland auf den Markt kommen. Die Smartwatch soll dabei über die gleichen Funktionen wie ein Smartphone verfügen, d.h. sie verfügen über eine Telefonfunktion, ermöglichen das Verwalten von E-Mails und sozialer Netzwerke und können eigene Apps abspielen. Inzwischen gibt es neben den Innovatoren Pebble und der Sony Xperia Smartwatch einen veritablen Markt, in den in Zukunft auch Apple, Samsung und andere Anbieter investieren wollen. Die Preise fangen dabei bei circa 150 Euro an.

Tablets

Natürlich dürfen auch Smartphone- und Tablet-Neuigkeiten nicht fehlen. Herauszuheben ist hier ein Prototyp von Fujitsu: das Windows-8-Tablet Arrows Tab Q582/F ist dank IP5X-Standard absolut wasserdicht, sodass man E-Mails in der Badewanne checken und unter der Dusche Filme gucken könnte. Unter Wasser soll das Tablet 30 Minuten überleben können. Der Preis wurde bisher noch nicht bekannt gegeben; Experten vermuten jedoch, dass er sich zwischen 800 und 1.000 EUR bewegen wird.

Energiespar – Gadget

Etwas ganz anderes aber nicht weniger Innovatives bietet die schweizer Firma digitalSTROM. Mit einfachen Klemmen lassen sich die Stromleitungen im Haus miteinander vernetzen, sodass beispielsweise morgens mit einem Schalter das Licht im Schlafzimmer, die Kaffeemaschine in der Küche und das Radio im Bad abgeschaltet werden können. Da die Klemmen einfach an die existierenden Kabel angeschlossen werden können, halten sich die Kosten für die Installation in Grenzen. Darüber hinaus bietet digitalStrom weitere Hightech-Highlights: Klingelt beispielsweise jemand an der Haustür, kann man über eine Webcam ein Foto vom Besucher machen lassen, das dann an das eigene Smartphone geschickt wird. Ungebetene Gäste dürften damit der Vergangenheit angehören.

 

Junge Erfinder

Besonders interessant und innovativ dürfte es auch bei den Start-Up-Wettbewerben für junge Erfinder zugehen, wie etwa der Innovators’ Pitch oder Code_N. Die Preisverleihung wird am 6. März in Halle 6 stattfinden. Auch hier steht natürlich die Shareconomy im Mittelpunkt, wie etwa bei dem Projekt DeinBus.de, bei dem man online genügend Leute sammelt, die am gleichen Tag zum gleichen Ort wollen, um dann gemeinsam einen Bus zu mieten.

 

 

Interessant ist auch, wie Spieletechnologie und Medizin miteinander verschmelzen. Das Fraunhofer ISST arbeitet beispielsweise daran, mithilfe von Kinect-Sensoren der Xbox Operationen am Menschen sicherer zu gestalten. Zudem gibt es Senioren-Fernsehsessel zu bestaunen, die mithilfe von Sensoren die Vitalfunktionen überprüfen. Ermitteln diese bedenkliche Werte, verwandelt sich der Sessel in eine Rudermaschine und der Rentner muss sich körperlich betätigen.

Zum Schluss noch eine kurze Meldung, die vielleicht bei vielen für Kopfschütteln sorgt, anderseits vielleicht schon längst überfällig ist. Gegenüber der FAZ forderte der Bitkom-Präsident Dieter Kempf einen Internetminister für Deutschland, um bessere Rahmenbedingungen für die Forschung und Startups zu schaffen.

Quelle Featurebild: digitalStrom

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