CeBIT: Big Data und Datability im Fokus
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Am Montag startete die Cebit in Hannover. Die Messe steht vor allem im Zeichen von Big Data und Datability für Unternehmen. Datability, eine Wortneuschöpfung aus dem Begriff „Data“ und „Ability, Sustainability, Responsibility“ (Fähigkeit, Nachhaltigkeit, Verantwortung), beschreibt den wertvollen und nachhaltigen Umgang mit Big Data. Aber was bedeutet Big Data eigentlich? Ist es ein neuer Begriff, der erst seit den Enthüllungen um geheimdienstlichen Aktivitäten aufkam? Wohl kaum. Big Data bezeichnet schlicht die großen Datenmengen, die durch die Nutzung digitaler Technologien entstehen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen beginnt dies bei 1 TB, große Unternehmen rechnen ab 100 TB damit.

Täglich vergrößert sich die gespeicherte Datenmenge und damit diese nicht ungenutzt bleibt und (finanzielle) Belastungen herstellt, arbeiten Unternehmen wie dataglobal schon seit Jahren an Lösungen für die Branche. Zu beiden Themen finden sich auch gut verständliche Infografiken. Da es keine universale Möglichkeit gibt, müssen Unternehmen für sich selbst Monitoring- und Storage-Lösungen finden. Zu diesem Thema gibt es auf der CeBIT auch ein Angebot von Vorträgen.

Zu Datability gehört nicht nur die zielgerichtete und schnelle Verarbeitung der Daten, sondern auch deren Sicherheit. Die meisten Angriffe auf kleine und mittelständische Unternehmen werden nicht von den Geheimdiensten, sondern von Hackern durchgeführt, aber verursachen ebenfalls große Probleme und haben negative Auswirkungen, die in den Medien keinen Platz finden. Auf der CeBIT gibt es deswegen zum Thema Security allein 136 Veranstaltungen, die von SSL-Sicherheit über den Verlust des Smartphones, Live-Hacking-Veranstaltungen bis hin zu Praxisbeispielen von Angriffen auf kritische Infrastrukturen reichen. Aber auch ganz grundlegende Fragen wie „Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?“ sollen beantwortet werden.

Das Partnerland der Messe in diesem Jahr ist Großbritannien und Kanzlerin Merkel sprach sich gestern gemeinsam mit dem britischen Premierminister Cameron für eine Vereinheitlichung des gemeinsamen europäischen Telekommunikationsmarktes aus, da Europa im internationalen Vergleich hinter den Fortschritten anderer Kontinente zurückliegt und aufholen müsse. Zum Glück finden sich auf der Messe in diesem Jahr auch verschlüsselte Smartphones sowie Lösungen zum abhörsicheren telefonieren.

Darüberhinaus werden auf der CeBIT aber noch 3 weitere Trends bearbeitet. Im Bereich Social Business wird die tägliche Verwendung von Social Media in einen Zusammenhang zum Nutzen für Unternehmen gestellt, der Bereich Mobile beschäftigt sich mit dem erweiterten und veränderen Umgang des Zugangs und der Benutzung des Internets durch und über mobile Endgeräte und der Trend zur Cloud zeigt, wie Unternehmen diese neue, flexible Technologie nicht als Wetbewerbsgegner, sondern -partner wahrnehmen können.

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