China bezeichnet iPhone als Sicherheitsrisiko – Apple dementiert
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Das chinesische Staatsfernsehen CCTV hat Apples iPhone am vergangenen Freitag als Sicherheitsrisiko bezeichnet. Es könne für Spionagezwecke missbraucht werden. Vor allem die Ortungsfunktion unter iOS 7 kritisierte CCTV, die auffällig häufig Standortdaten erfasse und speichere. Die Datenbanken von US-IT-Firmen seien im Hinblick auf die NSA-Affäre eine „Goldmine“. 

Apple dementiert

Apple hat die Vorwürfe mittlerweile in einer öffentlichen Erklärung abgestritten. Danach würden keinerlei nutzerbezogene Daten, wie Informationen über den Nutzer und sein Gerät, an Apple übermittelt. Standortdaten würden lediglich gesammelt, um den Nutzer effektiv mit ortsspezifischen Informationen zu versorgen, wie etwa der Zugverbindung und Fahrtzeit nach Hause. Die gesammelten Daten seien verschlüsselt und könnten nicht von Apple eingesehen werden. Zudem habe jeder Apple-Nutzer die Möglichkeit, die Standortdienste seines iPhones zu deaktivieren.

In einem Seitenhieb auf die Konkurrenz erklärt Apple, man habe es nicht nötig, Nutzerdaten für Werbezwecke zu sammeln. Das Unternehmen habe niemals mit einer Regierung oder einem Geheimdienst zusammengearbeitet und habe es auch in Zukunft nicht vor. Es gebe keine Backdoors in Apples Produkten und Diensten. Ebenso gestatte Apple keinen Zugang zu seinen Servern.

Aufmacherbild: Coquitlam BC Canada – July 02, 2014 : Young woman hand holding the Apple iPhone 5c and enter password. The cellular phone is produced by Apple Computer, Inc. via Shutterstock / Urheber: JJStudio

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