Chromecast: Neue Funktionen in der Mache
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Der 35 Euro teure Chromecast-Stick ist und bleibt in den USA ein voller Erfolg. Google hat demzufolge die anfängliche Netflix-Promo, die eine schnelle Marktdurchdringung sichern sollte, nach nur einem Tag beendet. Kunden bekamen anfänglich zu ihrem Stick ein kostenloses dreimonatiges Netflix-Probeabo.

Überzeugen dürfte die vielen Käufer vor allem der geringe Anschaffungspreis von nur 35 US-Dollar. Apple TV, Roku und Co. kosten knapp das Dreifache, bieten dafür aber auch mehr und haben vor allem mehr Service-Partner. Gerade hier mangelt es dem Chromestick nämlich noch: Außer dem US-Streamer Netflix werden nur Google Play Movies, YouTube und der Chromebrowser als Quelle unterstützt.

Das dürfte sich aber schon bald ändern. Google hat nämlich das Entwickler-API mit Veröffentlichung des Sticks freigegeben, und so melden sich bereits weitere Provider, die in naher Zukunft über Chromecast laufen wollen – darunter HBO und Pandora. Dazu gesellt sich die App des freien Entwicklers Koushik Dutta, die es möglicht macht, lokale Bilder und Videos vom Android Phone auf die Großleinwand zu werfen. Das Ganze läuft über einen eigens dafür entwickelten Webserver. Das Video zur App seht Ihr hier:

Welche deutschen Streaming-Anbieter sich schon auf die Markteinführung des Chromecast vorbereiten, ist noch unklar. Dabei sein sollte aber auf jeden Fall Watchever, da sich der Dienst mittlerweile vielerorts eingenistet hat. Auch Maxdome wäre ein denkbarer Service-Provider, Amazons Lovefilm jedoch nicht, da die beiden Unternehmen Amazon und Google in vielen Geschäftsfeldern konkurrieren.     

Aufmacherbild: Retro TV background von Shutterstock / Urheberrecht: berkut

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