Cloud-Speicherdienst Box sichert sich 150 Millionen US-Dollar
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Der Cloud-Speicherdienst Box konnte sich vor seinem geplanten Börsengang 150 Millionen US-Dollar in einer weiteren Finanzierungsrunde sichern. Hauptinvestoren waren die Beteiligungsgesellschaft TPG und das Investment-Unternehmen Coatue Management, wie das Wall Street Journal berichtet.

Börsengang war schon im April geplant

Box hat den Bericht mittlerweile bestätigt. Das Geld von TPG und Coatue soll Box dabei helfen, seine Geschäfte bis zum Börsengang aufrecht zu erhalten. Dieser war eigentlich schon für den April 2014 angekündigt, wird unter Berücksichtigung der jüngsten Ereignisse aber frühestens im Herbst erfolgen. Das Börsenklima sei laut Box derzeit zu ungünstig. Unterstützt wird das Unternehmen unter anderem von den Banken Morgan Stanley, JPMorgan Chase und Credit Suisse

Der aktuellen Finanzierungsrunde ging eine Serie F-Finanzierungsrunde voraus, bei der Box bereits 100 Millionen US-Dollar erhalten hatte. Nach einer Umfrage des WSJ wurde Box im Dezember 2013 auf 1,2 bis 3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Nach der jüngsten Finanzierungsrunde wird das Unternehmen nun mit rund 2,4 Milliarden US-Dollar bewertet.

Umsatz verdoppelt, Verluste gestiegen

Nach aktuellen Geschäftszahlen konnte Box seinen Umsatz im Vergleich zum letzten Jahr auf 45,3 Millionen US-Dollar fast verdoppeln (111 Prozent). Jedoch wuchs auch der Verlust von 34 auf 38,5 Millionen US-Dollar.

Box konkurriert mit seinem Angebot mit Anbietern wie Dropbox, aber auch mit Tech-Riesen wie Apple, Google und Microsoft.

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