CLYC – das digitale, mobile und schlüssellose Fahrradschloss
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Weiter geht’s mit unserer Präsentation der Graduates des ersten Jahrgangs der Berliner Startup Academy (weitere Berichte findet Ihr unter den Links unten). Heute stellen wir Euch CLYC vor, ein ambitioniertes Startup, gegründet, um die Fahrradschloss-Industrie zu revolutionieren und zu digitalisieren.

Wir sprachen mit CLYC-Gründer Micheal L. Usher, der am Berlin Startup Academy OpenDay das Seed Investment von Telekom Accelerator hub:raum gewann, über sein Baby: das erste digitale Fahrradschloss.

WebMagazin: CLYC – der Name ist Programm: Das erste digitale Fahrradschloss – schlüssellos und auf Mobile Technology basierend. Was war eure Inspiration für die Gründung und wann kam dir und deinem Partner die Idee, dass die Art „schlüsselloses Fahrradschloss-Technologie“ tatsächlich etwas brauchbares und umsetzbares darstellt?

Clyc Founder Michael L. Usher

Michael L. Usher: Die Inspiration dafür kam plötzlich, während ich jemanden dabei beobachtete, wie er sein Auto aufschloss, die Entriegelung diesen typischen Sound erzeugte, die Person einstieg und davon fuhr. Zur gleichen Zeit war ich auf dem Weg zu meinem Fahrrad und erhielt eine SMS, schaute auf mein Smartphone und fragte mich „Wäre es nicht cool, wenn ich mein Fahrrad via Smartphone aufschließen könnte? Ich dachte dafür muss es einen Markt geben. Und so begann unsere Startup-Reise. 

WebMagazin: Clyc hat am fünfmonatigen Startup-Programm der Berlin Startup Academy teilgenommen, das mit der OpenDay Präsentationsveranstaltung endete. Auf diesem Event kamen VCs und Gründer zusammen. Am Ende habt ihr ein 5.000 Euro Seed Investment vom Telekom Accelerator hub:raum gewonnen. Als du das hörtest, war deine Reaktion mehr „Wow wir haben es geschafft“ oder „Cool, jetzt können wir Punkt a, b, c unserer To-Do-List realisieren“?

Michael L. Usher: Es war ein großartiger Moment und der Gewinn eine große Ehre. Als ich Peter Borchers von hub:raum sagen hörte, dass sein Favorit Clyc sei, machte ich innerlich einen kleinen Freudentanz, versuchte aber gleichzeitig auf der Bühne Haltung zu bewahren. Aber am Ende realisierte ich, das der Sieg den ersten Schritt in die richtige Richtung darstellt, um unsere nächten Milestones umzusetzen.

Webmagazin: Nach der BSA-Show seid ihr jetzt „zurück in der Realität“ und du und dein Partner haben nun eine Menge Arbeit vor euch und wichtige Entscheidungen zu treffen. Was kommt als nächstes? Und werdet Ihr auch in Zukunft von Eurem BSA-Mentor Unterstützung erhalten.

Michael L. Usher: Wir sehen uns selbst nun als Teil der BSA Alumni-Gemeinschaft. Für uns bedeutet die Unterstützung durch Christoph Räthke und die anderen Mentoren aus seinem Ökosystem ein echtes Sprungbrett. Wir haben jetzt alle Hände voll zu tun und freuen uns darauf, uns voll und ganz mit dem Aufbau eines modernen, großen Unternehmens zu beschäftigen.

Webmagazin: Wie lange wird es dauern bis wir diese intelligenten Fahrradschlösser in den Regalen oder an Fahrrädern bewundern können? Habt Ihr bereits Pläne, um direkt mit Fahrrad-Produzenten oder Fahrradschloss-Herstellern zu kooperieren oder sucht ihr eher Fahrrad-Verleiher als Partner?

Michael L. Usher: Wir befinden uns derzeit in der Prototyp-Phase und sind auf der Suche nach weiteren Finanzierungen, um ein minimal martkfähiges Produkt bauen zu können. Darüber hinaus stellen wir ein solides Team zusammen, knüpfen strategische Partnerschaften und erweitern unsere Marketing-Kampagne. Wir arbeiten hart daran, unser Produkt so effizient und zeitnah wie möglich in die Hände von Kunden zu bringen. Begleitet uns doch bitte auf unserem Weg über Facebook und Twitter und bleibt auf dem Laufenden.

Webmagazin: Habt ihr durch das BSA Mentoren-Programm die richtige Unterstützung bekommen und über Eure Pläne und wie sie umzusetzen sind, größere Sicherheit erhalten?

Michael L. Usher: Ich finde, die Berlin Startup Academy war für uns aus der Business Perspektive sehr hilfreich. Für uns waren besonders die persönlichen Einblicke von Christoph und den anderen Mentoren sehr wertvoll; und die ehrlichen Berichte über ihre eigenen Startup-Erfahrungen haben mich stark beeindruckt. 

Webmagazin: Danke Michael und wir wünschen euch das Beste,  so dass wir als bald CLYC in Aktion bewundern können!

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