Coin – All-in-One-Card könnte bald alle EC- und Kreditkarten vereinen
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Wir alle haben dasselbe Problem. Beim Öffnen unserer Brieftasche werden wir überflutet von einem Meer aus Karten: Payback, EC, Visa, American Express und so weiter und so fort. Wäre es nicht schön, all diese Karten in einer zu vereinen? Wem diese Idee gefällt, der wird sich für Coin begeistern, ein Startup, das bis Sommer 2014 eine All-in-One-Card auf die Beine stellen will. Diese hat dieselben Maße wie eine Standardkreditkarte und kann bereits jetzt für 100 US-Dollar vorbestellt werden – in den kommenden 21 Tagen gibt es 50 Prozent Rabatt.

Das folgende Einführungsvideo zeigt die Praxistauglichkeit des Projekts:

Funktionsweise

Mit Hilfe der Coin-App und eines Einlesegeräts, das über Klinke angeschlossen wird, können bis zu acht Kredit- und Debitkarten (Debitkarten verrechnen jede Forderung sofort und nicht wie herkömmliche Kreditkarten am Monatsende) sowie Membership- und Gift-Cards einglesen werden. Auf der Rückseite der Coin-Card kann dann über einen kleinen Touch-Screen die gewünschte Karte zum Bezahlen bzw. zum Vorlegen ausgewählt werden.

Natürlich ist die Coin-Card auf Strom angewiesen, und diesen bezieht sie aus einer integrierten Batterie. Laut Hersteller soll die Karte somit unter normalen Bedingungen eine Laufzeit von zwei Jahren haben und muss anschließend ausgetauscht werden. Ob das jedoch kostenlos geschieht, wurde nicht genannt.

Wie so oft ist dieses neuartige Bezahlsystem zunächst nur für Kunden in den USA verfügbar, jedoch soll man auch außerhalb der Staaten “in einigen Fällen” damit bezahlen können. Die eingeschränkte Nutzbarkeit könnte unter anderem daran liegen, dass der europäische Standard für Kartenzahlungsverkehr EMV (Europay International, MasterCard und Visa) nicht unterstützt wird. Zahlungen per Chip und PIN, die hierzulande üblich sind, funktionieren also nicht.  

coin

Nicht nur praktisch, sondern auch schick – die Coin-Card / © coin

Sicherheit

Lässt man seine Coin-Card nach dem Bezahlen liegen, bekommt man ab einer bestimmten Entfernung via Bluetooth eine Warnmeldung aufs Smartphone geschickt. Kommunikationsdaten innerhalb der Coin-App werden durch eine 128- und eine 256-bit-Verschlüsselung geschützt.

Den gesamten Frage-und-Antwort-Katalog zu Coin findet Ihr hier.

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