Cortana vs. Siri – neue Features mit Windows Phone 8.1
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Gestern startete Microsofts Entwickler-Konferenz BUILD 2014 in San Francisco. Wie schon mit Spannung erwartet, hat das Unternehmen Windows Phone 8.1 Update präsentiert. Neu hinzugekommen ist – und das ist zweifelsohne die wichtigste Neuerung – die Sprachassistentin à la Siri, die sich Cortana nennt.

Cortana entlehnt ihren Namen dem Computerspiel „Halo“. Die künstliche Intelligenz, die den Spielverlauf begleitet, trägt den gleichen Namen. 

Woher hat Cortana ihr Wissen

Cortana lernt und sucht auf der unternehmenseigenen Suchmaschine Bing – die ja sonst von Endkonsumenten weniger aktiv genutzt wird. Zusätzlich zu dem Wissen aus dem Internet, bekommt Cortana auch Zugang zu den E-Mail und dem Terminkalander des Smartphone-Users, wenn dieser das der Sprachassistentin ausdrücklich erlaubt, erklärte Joe Belfiore, der für das Projekt zuständige Manager. Auf diese Weise soll die Sprachassistenz über den Nutzer lernen und ihm im Alltag eine gute Hilfe sein –wenn es beispielsweise darum geht, ihn an seinen geplanten Flug zu erinnern und ihn zusätzlich noch, dank Zugriff auf Internet, über Verspätungen oder sonstige Änderungen zu informieren.

Cortana soll außerdem noch Einiges können: SMS versenden, Wecker stellen oder Termine eintragen – erinnert an Siri und verbindet ihre Fähigkeiten zusätzlich noch mit Features aus Google Now. Ein Universalltalent soll Cortana also werden. Schreibt der User eine E-Mail, chattet oder telefoniert mit einer bestimmten Person, soll die Sprachassistentin ihn auf Wunsch zeitgleich daran erinnern, dass noch eine wichtige Frage geklärt werden muss.

Die Sprachsteuerung bekommt bei Windows Phone 8.1 eine extra Live-Kachel für den schnellen Zugriff.

Wenn einem so eine intelligente Sprachassistentin zur Seite steht, kann ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Oder doch? Reibungslos funktioniert die Spracheingabe jedenfalls noch nicht. Befehle nimmt Cortana entweder per Tastatureingabe oder Sprachsteuerung entgegen. Doch irgendwie wollte das gestern bei der Vorführung in San Francisco nicht immer klappen. Wenn wundert’s handelt es sich hierbei noch um eine Beta-Version. Anfänglich wird die Sprachsteuerung nur in den USA verfügbar sein, China und Großbritannien sollen folgen. Wann hierzulande Cortanas Stimme zu hören sein wird, wurde auf der Konferenz nicht erwähnt.

Sonstige Neuerungen

Eine zusätzliche wichtige Neuheit, sind diverse Umgestaltungsmöglichkeiten, die der User bekommen wird. Ob Kacheln, Start- oder Sperrbildschirm – alles lässt sich weitestgehend personalisieren. Der Lockscreen beispielsweise wird die Möglichkeit bieten, oft genutzte Daten wie Kalendereinträge immer parat zu haben.

Windows will dem Nutzer zusätzlich Zeit sparen, indem man mithilfe des neuen Action Centers Zugriff auf die wichtigsten Funktionen und Aktualisierungen aus allen Apps gesammelt vorfindet, um diese von hier aus zu nutzen oder zu ädern. Welche Funktionen das genau sen werden, kann der Smartphone-Nutzer mitbestimmen und  vier Quick-Settings nach belieben belegen.

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