Couchfunk, die App zum Second Screen Hype
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Gespräche und Kommentare zu aktuellen TV-Programm, Fangruppen zu beliebten Sendungen sowie ein direkter Draht zu Facebook und Twitter. Das ist das Erfolgsgeheimis der beliebten Couchfunk-App. Gleichzeitig gibt die Applikation aus dem Hause Couchfunk GmbH dem aktuellen Trend Second Screen ein Gesicht. Die kostenlose App ist sowohl für AndroidiOS, als auch für Windows 8 erhältlich.

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Second Screen

Quizsendungen, Fernsehserien und Nachrichten müssen um die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer ringen, denn oft sind während des laufenden Programms die Blicke auf Smartphones, Tablets oder Laptops gerichtet. Ihr könnt eine schwere Frage bei „Wer wird Millionär“ nicht auf Anhieb beantworten? Kein Problem, flugs wird die richtige Antwort gegoogelt – eine wahre Geheimwaffe für jeden Schlauberger. Wie hieß noch mal dieser Schauspieler und wann hat er einen Oscar gewonnen? Wikipedia liefert die nötigen Daten und Fakten. Ich bräuchte mal dringend neue Schuhe – hab aber keine Zeit und Lust auf Shopping in der Innenstadt! Drei Klicks und die neuen Treter werden übermorgen ins Büro geliefert. Während die Fernsehsender früher den Feierabend dirigierten, müssen Filme und Shows inzwischen immer häufiger um unsere Aufmerksamkeit kämpfen.

Tausende Tatort-Kommissare bei Twitter

Mit den wachsenden technischen Möglichkeiten entstand gleichzeitig auch eine neue Art des Fernsehkonsums. Ein Beispiel dafür ist der Tatort – für viele eine TV-Tradition am Sonntagabend: Während man früher im Kreise der Familie über mögliche Täter diskutiert hat, verlagern sich heutzutage diese Gespräche ins Internet. Wer ist der Täter? Überzeugt die Handlung oder gar der Hauptdarsteller? Unter dem Hashtag #Tatort kann man alles in Echtzeit nachlesen und direkt in die Diskussion einsteigen – auch Traditionen verändern sich mit der Zeit.

Manche Fernsehmacher versuchen auf den Social-Media-Zug aufzuspringen und blenden in Übertragungen, wie zum Beispiel während der Olympischen Spiele in London, Tweets ein. Das Problem ist nur, dass der Zuschauer mit Social Media hinter die Kulissen einer Veranstaltung blicken möchte, um damit Infos zu erfahren, die die Regie – vielleicht aus gutem Grund – nicht zeigt. Die handverlesenen Tweets der Redaktion sind bei weitem nicht so interessant, wie der heimlich abgesetzte Tweet eines Security Mannes oder eines Athleten, der sich über Missstände im Stadion beschwert.

Quelle aller Bilder: http://www.couchfunk.de/

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