Cube Engine: 3D nur mit HTML5 Canvas
Kommentare

Ein 3D-Spiel ohne 3D-Engine… Das klingt verdächtig nach Super Mariokart. Karl Kangur hat mit seiner Cube Engine allerdings gezeigt, dass man ohne Open GL und nur mit HTML5 Canvas sehr weit kommen kann. In einer begehbaren Blockwelt zeigt er, dass keinerlei Form von echter 3D-Engine nötig ist, um 3D-Darstellungen in Echtzeit zu ermöglichen. Allerdings lastet der Canvas-Workaround auch starke CPUs gehörig aus.

Cube_EngineDie Cube Engine Rendert 3D-Welten komplett mit Canvas.

Auf der GitHub-Seite erklärt Kangur seine ausgefallene Rendering-Technologie. Unter anderem erwähnt er, dass er mehrere Canvas-Lagen übereinander stapelt, damit aus Sicht des Betrachters nur die vorderste Lage sichtbar bleibt. Die Zahl der Zeichendurchgänge pro Frame ist dabei immens, was die Auslastung der Client-CPU erklärt.

Notwendig werden solche Machbarkeitsstudien, da manche Browser oder Client-Geräte mit schlechtem Treiber-Support nicht auf 3D-Schnittstellen zugreifen können, man ihnen jedoch über solche ausgefallenen Methoden einen Zugang zu räumlichen Features im Browser liefern kann.

Da Kangurs Engine denselben Namen hat wie die 3D-Engine von Wouter van Oortmerssen, werden wir wohl bald mit einer Umbenennung des 3D-Canvas-Renderers rechnen müssen. Übrigens steht Kangus Cube Engine unter der „Do the Fuck You Want„-Lizenz, die Änderungen am Code zulässt, wenn das Ergebnis unter anderem Namen veröffentlicht wird.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -