Das sind die günstigen Alternativen zu Samsungs Smartwatch Galaxy Gear
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Gestern Abend hat Samsung im Rahmen der IFA in Berlin seine Smartwatch Galaxy Gear vorgestellt. Zwar war sie der Star des Abends, doch ist sie nicht die erste ihrer Art. Wir zeigen Euch die besten alternativen Smartwatches, die allesamt günstiger sind, aber in etwa das gleiche können.

Zunächst einmal noch die Specs der Galaxy Gear im Schnelldurchlauf. Den ausführlichen Artikel zu Samsungs Smartwatch findet Ihr hier.

Die Gear muss, um zu funktionieren, mit einem Galaxy Note 3 oder 10.1 verbunden werden und kann dann die grundlegenden Dinge erledigen, zum Beispiel Gespräche entgegennehmen, Kurznachrichten anzeigen, und sogar Telefongespräche können dank eingebautem Mikro im Armband getätigt werden. Für Schnappschüsse steht eine 1,9-Megapixel-Kamera zur Verfügung, rund 70 für die Uhr optimierte Samsung-Apps bezieht man über den integrierten App Store.

Im Inneren brodelt ein genügsamer 800 MHz-Prozessor mit 512 MB RAM, das Display hat eine Größe von 1,63 Zoll, der interne Speicher mit 4 Gigabyte ist knapp, aber auch nicht allzu geizig bemessen. Vor allem da Bilder und Videos direkt per Bluetooth an das angedockte Smartphone gesendet und dann vom Uhrenspeicher gelöscht werden können. Ansonsten wird lediglich für die installierten Apps ein wenig Speicherplatz benötigt. Einen Minuspunkt gibt’s für die ernüchternde Akkulaufzeit. Samsung gibt einen Tag bei normaler Nutzung an. Als Besitzer der Uhr dürfte man dann nicht vergessen, neben dem Smartphone auch die Uhr an die Steckdose zu hängen. Ab dem 25. September soll die Uhr für 299 Euro auf den Markt kommen.

Qualcomm Toq

Qualcomm entwickelt derzeit eine Smartwatch mit dem Namen Toq, die ähnliche Funktionen bieten soll wie die Gear. Dazu muss Toq ebenfalls mit einem Android Smartphone gekoppelt werden. Der große Unterschied ist das stromsparende Mirasol-Display, das mehrere Tage Akkulaufzeit verspricht. Zum Laden muss man die Uhr dann nicht mal ans Kabel hängen, mit WiPower LE-Technolgie soll ein kabelloses Aufladen des Akkus möglich sein.

Ansonsten sind noch keine weiteren Specs bekannt, da die Uhr noch nicht serienreif ist. Sie soll aber bereits Ende 2013 auf den Markt kommen. Um bei Verfügbarkeit informiert zu werden, könnt Ihr Euch bei Qualcomm registrieren. Telefonieren oder Fotos schießen kann man mit Toq übrigens nicht.

Sony SmartWatch

Sonys SmartWatch ist mit 69 Euro ein echtes Schnäppchen. Das Gerät wird wie die beiden anderen auch via Bluetooth mit einem Android Smartphone gekoppelt, optimalerweise mit einem Sony Xperia. Neben Standardanwendungen wie Musikplayer, Nachrichten und Co. werden auch Facebook und Twitter als Mini-Apps zum Anzeigen der Nachrichten bzw. Tweets angeboten.

Hat man übrigens mal keine Lust auf eine Armbanduhr, kann der smarte Teil der Uhr durch einen Klappmechanismus einfach abgenommen werden. Telefonieren oder Fotos schießen kann Sonys SmartWatch aber nicht.

iPod nano 6. Generation

Ende 2010 stellte Apple die sechste Generation des iPod nano vor. Im Gegensatz zu allen anderen nano-Modellen ist diese klein, quadratisch und kann per optional erhältlichem Armband als Uhr am Handgelenk getragen werden. Zwar muss man auf grundlegende Funktionen wie Simsen und Telefonieren verzichten, dafür ist der iPod aber ein Stand-alone-Gerät und hat viele nützliche Apps wie Schrittzähler, Stoppuhr und dergleichen bereits an Bord.

Das Gerät bekommt man bei Ebay oder Amazon für rund 100 Euro, schicke Armbänder gibt es bereits ab 10 Euro.

Pebble

Mit der über Kickstarter finanzierten Pebble fing der Smartwatch-Hype im April 2012 an. Der Pionier unterscheidet sich in gleich zwei wesentlichen Aspekten von seinen Kontrahenten. Erstens wird ein E-ink-Display verwendet: Das hat den Vorteil, dass der Akku mehr als sieben Tage durchhält. Allerdings muss man sich dafür mit einer Schwarz-Weiß-Anzeige begnügen.

Der zweite Unterschied ist die lange Liste kompatibler Geräte. Android wird ab Version 2.3 unterstützt und die Uhr läuft laut der Macher blendend mit ICS. Apple-Nutzer können sich ab iOS 5 und iPhone 3GS mit Pebble verbinden. Um alle Funktionen nutzen zu können, braucht man aber mindestens ein iPhone 4 mit iOS 6. Die Uhr kann via http://getpebble.com für 150 US-Dollar zum Spätsommer 2013 vorbestellt werden.

Pebble Kickstarter Video from Pebble Technology on Vimeo.

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